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Die Probleme auf dem Grund am Zwergenackerweg reißen nicht ab. 

Jetzt auch noch Statik-Probleme

Räumung in Freimann: Haus einsturzgefährdet

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Die Hiobsbotschaften für Melitta Meinberger (72), die Freimannerin, auf deren Grund 10 Tonnen Munition gefunden wurden, reißen nicht ab. Jetzt wurden an ihrem Haus auch noch Statik-Probleme festgestellt. Die Räumung geht indes weiter. 

München - Schon wieder schlechte Nachrichten im Zwergackerweg 3 in Freimann: Wie Feuerwehr und Stadt München mitteilen, hat ein Statiker herausgefunden, dass das Haus von Melitta Meinberger zum Teil in dem Löschbecken steht, das bis zum Rand mit hochexplosiver Munition gefüllt ist. Das Fundament muss nun mit Stahlträgern abgesichert werden, sonst könnte das ganze Haus zusammenstürzen. 

Das dürfte die Kosten für die gesamten Räumarbeiten weiter in die Höhe treiben. Bei der Spendenaktion, die die Münchner SPD ins Leben gerufen hat, sind bereits einige Überweisungen eingegangen. Hermann Memmel von der Thomas-Wimmer-Stiftung freut sich über die positiven Rückmeldungen auf die Aktion. „Vor allem Bürger, die eigentlich jeden Cent zwei Mal umdrehen müssen, zeigen sich großzügig und wollen helfen. Ich appelliere an die großen Unternehmen, sich ihrer besonderen Veranwortung bewusst zu sein und ebenfalls ein wenig Geld in die Hand zu nehmen“, sagt er. 

Die Stadt München übernimmt derzeit die Kosten für die Unterbringung der Anwohner und die Absperrungen. Finanziell bedürftige Betroffene finden unter der 089/2353-55555 Hilfe.

Lesen Sie hier: Bomben-Fund in Freimann - Droht eine Explosion wie in Schwabing? 

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