Hohenzollernstraße

Schwabing: Geisterradler sollen legal werden

Radler sollen künftig auf der Hohenzollernstraße entgegen der Einbahn-Richtung fahren dürfen. Wenn es nach dem zuständigen Bezirksausschuss (BA) Schwabing-Freimann geht, sogar lieber heute als morgen.

Schwabing - Radler sollen künftig auf der Hohenzollernstraße entgegen der Einbahn-Richtung fahren dürfen. Wenn es nach dem örtlich zuständigen Bezirksausschuss (BA) Schwabing-Freimann geht, sogar lieber heute als morgen. Konkret geht es um den Abschnitt zwischen der Leopold- und der Friedrichstraße.

Wer beim Zweikampf zwischen Fahrrad und Kraftfahrzeugen im Zweifelsfall der Schwächere ist, darüber lässt sich kaum streiten. Die Sorge um die Radler war dann auch einer der Hauptgründe, weshalb der Radverkehr zwischen Friedrich- und Leopoldstraße nicht schon längst auch in östliche Richtung freigegeben wurde. Denn zuletzt hatte eine Baustelle die Straße verengt. Realität ist aber: Aktuell weichen Radfahrer unerlaubterweise auf die Gehwege aus und erregen damit den Unmut bei den Anwohnern und Passanten. Mit dem Ende der Baustelle wollen die Viertelpolitiker nun schnellstmöglich eine Aufhebung der Einbahn-Regelung für die Radler. Einstimmig wurde einem entsprechenden Antrag von Lars Mentrup (SPD) in der jüngsten BA-Sitzung zugestimmt. Das Kreisverwaltungsreferat hatte bereits vor der Baustelle dem Ansinnen zugestimmt, wegen der einstweiligen Verengung diese aber noch nicht umgesetzt.

Lesen Sie auch: Auf frischer Tat ertappt: Polizisten beobachten dreiste Fahrraddiebe

jum

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Rubriklistenbild: © dpa / Frank Rumpenhorst

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