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Anwohner müssen sich nicht sorgen: Der Schuppen-Abriss war genehmigt

Schuppen weg, Häuschen bleibt

Schuppen von denkmalgeschütztem Haus abgerissen - Schwabinger in Sorge

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In Schwabing wurde der Schuppen eines denkmalgeschützten Häuschens abgerissen. Für viele Anwohner ein Schock: Erinnerungen an den Abriss des Giesinger Uhrmacherhäuschen werden wach.

München - Anwohner in Schwabing sind in Sorge: Am Freitagnachmittag rückten die Bagger an der Werneckstraße 10 an. Der Schuppen im Hof des denkmalgeschützten, kleinen, gelben Häuschens ist abgebrochen worden. 

„War das ein illegaler Abriss?“, fragt Anette Spola vom TamS Theater an der Haimhauser Straße. Und: „Bleibt das Haus an der Werneckstraße 10 stehen?“ Sie befürchtet – wie einige andere Nachbarn –, dass das unter Denkmalschutz stehende Häuschen dem Erdboden gleichgemacht werden könnte. Anette Spola ist selbst vorbelastet. Denn Mitte des Jahres 2017 wurde eine Wand des TamS-Theaters eingerissen. Ein weiterer Abriss konnte damals gerade noch verhindert werden. Seitdem steht auch das Gebäude des Theaters unter Denkmalschutz. 

Schuppen-Abriss in Schwabing: Erinnerungen an Abriss von Uhrmacherhäuschen werden wach

Viele haben auch sofort das im September 2017 il legal abgerissene Uhrmacherhäuschen in Giesing vor Augen. Der Abbruch beschäftigt seitdem die Gerichte. Das Uhrmacherhäusl stand an der Oberen Grasstraße in der Feldmüllersiedlung, einem Wohngebiet aus Kleinhäusern, die zwischen 1830 und 1860 erbaut wurden. Doch in diesem Fall gibt das Planungsreferat der Stadt auf tz-Anfrage Entwarnung: „Es gibt eine Baugenehmigung vom 27. November 2018“, sagt Sprecher Thorsten Vogel. Demnach wird das denkmalgeschützte Häuschen, das um das Jahr 1800 entstanden ist, saniert. „Der kleine erdgeschossige Anbau, der nicht zeitgleich mit dem Häuschen errichtet worden ist, sondern erst zu einem späteren Zeitpunkt, darf abgebrochen werden.“ 

An dieser Stelle soll ein kleines, neues Wohnhaus entstehen. Das Vorhaben ist sowohl mit der Unteren Denkmalschutzbehörde als auch dem Landesamt für Denkmalpflege abgestimmt. Auch der Bezirksausschuss Schwabing-Freimann hat dem Vorhaben zugestimmt. 

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