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Bisher steht hier erst eins: Das Windrad in Fröttmaning.

Grüne fragen nach

Ein zweites Windrad für Fröttmaning?

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Warum geht bei dem Projekt zweites Windrad in Fröttmaning nichts voran? Das wollen die Grünen in einer Anfrage von der Verwaltung wissen.

München - Das Vorhaben war bereits vor mehr als sechs Jahren von den Stadtwerken München (SMW) initiiert worden. Deren ehemaliger Chef, Kurt Mühlhäuser, hatte im November 2011 eine Fertigstellung für 2013 avisiert. „Die Stadtwerke sind auf dem Gebiet schon relativ engagiert“, sagt Grünen-Fraktions-Vize Dominik Krause. „Aber es ist schade, dass das hier so träge vorangeht.“

Ursprünglich hätte das zweite Windrad auf dem Müllberg nördlich der Allianz Arena deutlich höher werden sollen als sein Pendant östlich der A9. Dieses misst 99,80 Meter samt Rotor. 2012 beantragten die Stadtwerke einen 179-Meter-Rotor. 2013 lehnte die Stadtgestaltungskommission den Mast ab. 2014 genehmigte das Umweltreferat nur 149,70 Meter. Je höher ein Windrad wird, desto effektiver arbeitet es. Außerdem gilt der Norden der Stadt laut SWM als einzig sinnvoller Standort für Windräder in München. Denn das Areal ist wenig verbaut. Mithin leidet das Stadtbild weniger. „Das Windrad ist nicht der große Wurf, aber ein Symbol, dass man etwas für die Erneuerbaren Energien tut, sagt Stadtrat Krause.

Die Fraktion will nun wissen, was in den vergangenen drei Jahren passiert ist, um das Projekt voranzubringen. Zudem soll geklärt werden, wie der Stand bei einem möglichen Windrad in Garching ist. Die Pläne waren irgendwann in der Schublade verschwunden. Die Grünen fragen, ob es zutreffend ist, dass die Stadt Garching versuche, das Windrad mit einem Bebauungsplan zu verhindern.

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