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So soll der Neubau direkt am Markt aussehen. 

Abriss und Neubau

Elisabethplatz: Umspannwerk weicht 170 Wohnungen

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Stadtsparkasse beauftragt Berliner Architekten mit Neubau – Stadt will beim Viktualienmarkt den Dialog mit Händlern und Bürgern suchen.

München - Nicht nur der Elisabethmarkt in Schwabing soll umgebaut werden, auch das ehemalige Umspannwerk an der Südseite des Platzes wird Neuem Platz machen müssen. Die Stadtsparkasse München plant hier 170 Wohnungen, eine Kindertagesstätte und Gewerbeflächen. Verfolgt wird nun das Konzept von Bruno Fioretti Marquez Architekten aus Berlin. Man wolle dazu beitragen, den Wohnungsmangel in München zu lindern und bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, teilte die Stadtsparkasse gestern mit. „Denn die Stadtsparkasse vermietet ihre Wohnungen nach dem Münchner Mietspiegel.“

Der Entwurf besteht aus zwei leicht geschwungenen, jeweils in Ost-West-Richtung verlaufenden Baukörpern und soll damit die ortstypische Unterbrechung der Bebauung entlang der Nordendstraße aufgreifen. Die beiden Gebäude sehen neben Gewerbe und Kita rund 90 Mietwohnungen unterschiedlicher Größen sowie ein Wohnheim für Studenten und Azubis der Stadtsparkasse mit rund 80 Apartments vor. Der Entwurf stößt nicht nur auf Gegenliebe. Die Initiative „Altstadtfreunde“ zum Beispiel kritisierte den Entwurf gestern scharf als „Zerstörung des Stadtbildes“.

Da alte Umspannwerk wird abgerissen. 

Saniert werden soll mittelfristig auch der Viktualienmarkt. Nach den Streitigkeiten um die Sanierung des Markts am Wiener Platz und des Elisabethmarkts will die Stadt beim Viktualienmarkt jetzt offenbar stärker den Dialog suchen. „Wir wollen zeigen, dass es nicht stimmt, dass wir nicht mit den Händlern reden“, sagt Bernd Plank vom Kommunalreferat. Um das Vorhaben zu unterstreichen, veranstaltet das Referat am kommenden Dienstag eine Infoveranstaltung für die Marktkaufleute. Dort soll es vor allem darum gehen, die Wogen zu glätten. Konkrete Sanierungspläne gibt es noch nicht, das dürfte noch Jahre dauern. Am Mittwoch eröffnet die Stadt zudem in einem leerstehenden Standl einen Infopavillon zum Thema Sanierung für die Bürger. Doch das soll nicht alles sein: Am 23. Februar will das Kommunalreferat ein „Bürgergutachten“ im Stadtrat durchbringen. Plank: „In diesem ganz demokratisch verankerten Verfahren der Bürgerbeteiligung sollen Münchner Bürger die Sanierung begleiten, ein aufwändiger und teurer Prozess.

nba

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