Bonner Platz
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Schaut als, als wäre der Boden ein Jahr lang nicht gewischt worden.
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Schaut als, als wäre der Boden ein Jahr lang nicht gewischt worden.

Die MVG reagiert 

„Giftiger Staub“ am Bonner Platz? Kioskpächter ärgert sich

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Die Fahrgäste am Bonner Platz mussten in den vergangenen Monaten viel ertragen: Die Station war ein halbes Jahr gesperrt. Die Ladenbesitzer mussten zusperren. Jetzt gibt es einen neuen Aufreger.

München - MVG-Kunden sind eigentlich erleichtert, dass sie seit Wochen wieder mit der U-Bahn ab Bonner Platz fahren können. Der U-Bahnhof war ein halbes Jahr gesperrt, Busse überbrückten die Strecke zwischen Münchner Freiheit und Scheidplatz. Jetzt gibt es einen neuen Aufreger. Der Besitzer des Kiosks beschwert sich öffentlich auf Facebook über die MVG.

Am Montamorgen habe er um 6.15 Uhr seinen Laden aufgeschlossen und sich über den dreckigen, staubigen, rutschigen Boden im U-Bahnhof geärgert. Ironisch schreibt er: „Da kann ich einfach nur danke sagen. Danke, dass man das ja nicht in den 6 Monaten hat machen können. Danke, dass ich als Gewerbetreibender den Putzdienst beauftragen muss, um unseren Bahnhof sauber zu halten. Danke, dass wir am Montagmorgen ja nichts Besseres zu tun haben, als den Kiosk innen und außen zu putzen. Und ganz besonderen Dank auch stellvertretend im Namen für alle Fahrgäste.“ Und er behauptet, der Bremsstaub, der um ihn und die Fahrgäste herumwirbele, sei „hoch giftig“.

Wir haben bei der MVG nachgehakt. Der Pressesprecher teilte mit, dass tatsächlich im Sperrengeschoss des U-Bahnhofs Bonner Platz seit einigen Tagen nachts - in der Betriebsruhe der U-Bahn - Arbeiten an der Decke stattfinden. Der Schmutz werde jeden Tag in der Früh beseitigt. „Diese täglichen Reinigungen zu Betriebsbeginn wurden von uns wegen der Bauarbeiten extra beauftragt. Auch am Montag gab es eine solche Reinigung, nur leider mit Verspätung. So sind dann die Bilder entstanden.“ Dies sei „ein Einzelfall, den wir sehr bedauern“. Es handele sich um „normalen Staub, von dem keine Gesundheitsgefährdung ausgeht.“ Die MVG kündigte an, sich direkt mit dem Pächter des Kiosks in Verbindung zu setzen.  

Lesen Sie auch unsere große Serie „Suche nach dem echten Schwabing“ und den viel beachteten Gastbeitrag „Dieser Nahverkehr ist der 1,5-Millionen-Stadt München unwürdig“

Die besten und wichtigsten Geschichten aus diesem Teil Münchens posten wir auch auf der Facebookseite „Schwabing – mein Viertel“.

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