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Das Gericht hat seine Entscheidung über die durch die Sprengung der Schwabinger Fliegerbombe entstandenen Kosten vertagt.

Entscheidung vertagt

Kosten-Frage um Schwabinger Fliegerbombe bleibt weiter ungeklärt

Mehr als fünf Jahre nach der Sprengung einer Fliegerbombe in München ist weiter unklar, wer für die entstandenen Schäden aufkommen muss.

München - Die Richter am Oberlandesgericht München vertagten am Donnerstag die Entscheidung auf den 22. März. Zuvor hatten die Anwälte der Stadt München und des Klägers, der Axa-Versicherung, ein einigendes Gespräch abgelehnt. „Der Fall wirft viele Rechtsfragen auf“, sagte der Vorsitzende Richter. Eigentlich handle es sich um Kompetenzstreitigkeiten zwischen dem Freistaat und der Landeshauptstadt.

Die Versicherung hat die Stadt München wegen der angeblich fehlerhaften Sprengung verklagt, bei der im August 2012 eine Boutique völlig ausbrannte. Die Versicherung zahlte mehr als 400 000 Euro, die sie nun von der Stadt ersetzt haben will.

Ein Baggerführer hatte die 250 Kilogramm schwere Fliegerbombe mit chemischem Langzeitzünder bei Aushubarbeiten im Stadtteil Schwabing entdeckt. Eine Fachfirma sprengte das Relikt aus dem Zweiten Weltkrieg und nutzte zur Dämmung der Detonation Stroh. Dieses entzündete sich und verteilte sich durch die Druckwelle.

dpa

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