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Die Bushaltestelle an der Münchner Freiheit. Hier hat eine Frau einen Mann mit schlimmen Verletzungen im Bus sitzend entdeckt.

Vorfall erst Tage später geklärt

Im Bus: Münchnerin entdeckt Mann mit schlimmen Gesichtsverletzungen - die Umstände schockieren 

Schock für eine Münchnerin, die mit dem Bus an der Münchner Freiheit unterwegs war: Die Frau entdeckte in den Sitzreihen einen Mann, der schlimme Gesichtsverletzungen hatte. Erst später klärte sich der Sachverhalt.

München - Die Polizei München berichtet: Bereits am Donnerstag, 10. Januar, bemerkte eine Münchnerin in einem MVG-Bus an der Münchner Freiheit einen Mann mit starken Gesichtsverletzungen. Sie verständigte über den Notruf 110 die Polizei. Wegen der sprachlichen Barriere und des schlechten Gesundheitszustandes des Verletzten, konnte zunächst nicht konkret in Erfahrung gebracht werden, wie es zu den Verletzungen des 49-jährigen Griechen gekommen war.

Schock nach Auseinandersetzung: Mann streitet mit Frau in Bus - dann sticht er ihr mit Stift ins Auge 

Da sich der Anfangsverdacht eines Raubdeliktes herausstellte, übernahm das Kommissariat 21 die Ermittlungen. Bei der Vernehmung des Obdachlosen stellte sich heraus, dass dieser zunächst an der Münchner Freiheit von drei bis dato unbekannten Männern von seinem Bettelplatz vertrieben worden war. Als er sich später unweit dieser Stelle schlafen legte, wurde er massiv geschlagen und es wurde ihm Bargeld geraubt. 

Im Rahmen der kriminalpolizeilichen Ermittlungen erhärtete sich der Tatverdacht gegen einen ebenfalls wohnsitzlosen 44-jährigen Bulgaren. Diese Person konnte nun ermittelt werden und am 16.01.2019 festgenommen werden. Der Ermittlungsrichter beim Polizeipräsidium München erließ einen Haftbefehl. Der 44-Jährige wurde der Haftanstalt überstellt. Im Zuge dieser Festnahme konnte ein weiterer Tatverdächtiger ermittelt werden. Der 53-jährige wohnsitzlose Bulgare wurde nach seiner Vernehmung im Polizeipräsidium München wieder entlassen.

mm/tz

Video: Der Kältebus hilft Obdachlosen in München

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