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Tierschutzinspektor Stefan Heinrich hielt den Revierschwan auf Abstand.

Elterntiere und Küken gerettet

Olympiasee: Schwanenkampf mit Happy End

München - Ein Tierkrimi hat sich am Wochenende am Olympiasee abgespielt. Die Hauptdarsteller: ein dominanter Revierschwan und eine zugewanderte Schwanenfamilie mit einem noch flugunfähigen Küken.

Die Schwanenfamilie kam nach Angaben des Tierschutzvereins zu Fuß vom fünf Kilometer entfernten Lerchenauer See. Womöglich, so vermuten die Tierschützer, sei sie dort von den Motorbooten der Wasserwacht aufgeschreckt worden.

Das Problem: Das Revier am Olympiasee nahe dem Aquarium „Sea Life“, das die Schwaneneltern als neue Heimat auserkoren hatten, war schon besetzt. Der dort heimische Schwan attackierte das Familienoberhaupt der Zugereisten so heftig, dass Zeugen die beiden Kontrahenten mehrmals trennen mussten.

Als der Revierschwan schließlich auch das Schwanenküken ins Visier nahm, war schnelles Handeln angesagt: Tierschutzinspektor Stefan Heinrich wagte sich ins hüfttiefe Wasser, steckte mehrere schmerzhafte Schnabelhiebe des Revierschwans ein und erwischte mit einem beherzten Griff Schwanenküken samt Mama. Eine am Ufer stehende Tierfreundin hielt währenddessen den Papa fest. Wenig später wurde die Schwanenfamilie an einem ruhigen Gewässer ohne Motorboote und angriffslustige Konkurrenten ausgewildert.

sc

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