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Wieder grün: Das Olympiastadion erhält den Rasen zurück.

Olympiapark GmbH hat entschieden

Das Olympiastadion erhält wieder einen Rasen

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München - Das Olympiastadion wird zum Frühjahr 2017 wieder mit einer Rasenfläche versehen. An dieser Entscheidung des Aufsichtsrats der Olympiapark München GmbH (OMG) dürfte sich nichts mehr ändern.

Die Bayernpartei hatte am Mittwoch in der Vollversammlung des Stadtrats einen Antrag gestellt, die Verlegung des Rasens nochmal um ein Jahr zu verschieben. Grund: In Anbetracht der zahlreichen geplanten Veranstaltungen für die Open-Air-Saison 2017, sei es sinnvoll, den Asphalt im Stadionrund zu belassen, meint die Bayernpartei. Deren dahingehender Dringlichkeitsantrag wurde in der Vollversammlung aber nicht einmal behandelt.

Im Olympiastadion München soll es wieder mehr grün das Bild beherrschen.

Die Mehrheit des Stadtrats steht vielmehr hinter der OMG-Entscheidung, den Rasen neu zu verlegen. Arno Hartung, Geschäftsführer der Olympiapark GmbH, sagte auf Nachfrage unserer Zeitung: „Die schwarze Teerfläche ist einfach optisch ein Graus.“ Die Asphaltierung des Stadionrunds war temporär von der Stadt genehmigt worden – für die einige Jahre in München stattfindenden Deutschen Tourenwagen Masters (DTM) und für die 100-Jahr-Feier von BMW im September 2016. Aus denkmalschutzrechtlichen Gründen sei die Teerfläche aber nicht mehr länger vertretbar, erklärte Hartung. Auch viele Touristen, die das Olympiastadion besuchten, hätten sich an dem Anblick gestoßen. Außerdem plant die OMG mittelfristig, wieder Leichtathletikveranstaltungen in der Arena abzuhalten. Bereits im Herbst 2017 könnte ein internationales Rugby-Turnier stattfinden. Dafür würde der Rasen auf alle Fälle benötigt.

Ob die Tartanbahn für Leichtathletikwettbewerbe gleich in einem Aufwasch mit dem Rasen wiedererstellt wird, ist noch unklar. 2017 ist Hartung zufolge definitiv kein Leichtatthletik-Event geplant. Denkbar sei als Kompromiss, dass zumindest das Außenrund asphaltiert bliebe, so Hartung. Bis April 2017 soll das Grün verlegt werden. Die Kosten hierfür liegen nach Auskunft der OMG schätzungsweise zwischen 400 000 und 500 000 Euro. Die ersten Open-Air-Konzerte stehen bereits im Mai an, unter anderem das Rockavaria. Für Konzertveranstalter war die Asphaltfläche praktikabler, weil der Rasen relativ schnell ramponiert ist und dann immer wieder neu abgedeckt werden muss. 

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