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Vor dieser Gaststätte hat Enver K. 2016 nach den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft auf seine Frau eingestochen.

Vor Restaurant Da Bello e Bella

Stach seiner Frau in den Kopf: Mann wegen versuchten Mordes vor Gericht

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Wollte er sie töten, weil sie ihn nicht mehr liebte? Am Montag beginnt der Prozess gegen Ever K., der auf seine Frau eingestochen haben soll. Im wird versuchter Mord vorgeworfen.

Am Montag beginnt am Münchner Landgericht der Prozess gegen Enver K. (38). Die Staatsanwaltschaft hat den Albaner angeklagt, weil er mit einem Messer auf seine Ehefrau Zejnepe K. (37) eingestochen haben soll. Laut Anklage war es versuchter Mord.

Schon länger gab es immer wieder Streit zwischen beiden Ehepartnern. Enver K. soll zu viel getrunken haben. Seine Alkohol-Exzesse waren für Zejnepe K. offenbar kaum noch auszuhalten, zudem soll er gewalttätig gegen sie geworden sein. Angst war für sie der prägende Zustand des Zusammenlebens. Darüber verblasste die Liebe. Auch die drei gemeinsamen Kinder (elf bis 18 Jahre alt) konnten das Paar nicht mehr zusammenhalten.

Aus der gemeinsamen Wohnung am Harthof zog Enver K. im März 2016 aus. Etwa fünf Monate später, am 10. August, soll es zu der angeklagten Tat gekommen sein. An der U-Bahn-Haltestelle Hohenzollernplatz hatte Enver K. seine Frau abgepasst. Er begleitete sie zu ihrem Arbeitsplatz, einer Pizzeria an der Elisabethstraße. Laut Anklage bat er sie auf dem Weg, wieder zu ihm zurückzukehren – für eine zweite Chance, um die Ehe zu erhalten. Doch Zejnepe K. lehnte ab und sagte ihrem Mann, dass es keine gemeinsame Zukunft mehr geben werde.

Um 10.07 Uhr stach Enver K. zu

Wutentbrannt soll Enver K. daraufhin zu ihrer Wohnung gefahren sein, um nach einem möglichen Liebhaber zu suchen. Tatsächlich waren nur die Kinder zu Hause. Danach fuhr Enver K. wieder zur Pizzeria. Um 10.07 Uhr stach er dort zu.

Laut Anklage schlich sich der Mann von hinten an seine Frau heran und zog ein Taschenmesser aus der Hose. Die acht Zentimeter lange Klinge traf Zejnepe K. in den Rücken und in den Hals. In Panik flüchtete die schwer verletzte Frau aus dem Lokal. Doch ihr Mann holte sie ein – und soll weitere Male zugestochen haben, um die 37-Jährige zu töten. Nur weil Mitarbeiter mutig einschritten, ließ er von ihr ab. Blutüberströmt wurde Zejnepe K. in die Klinik gebracht und notoperiert. Tagelang kämpfte sie dort um ihr Leben.

Enver K. flüchtete nach der Tat, aber er kam nicht weit. Polizisten nahmen ihn an einer Tankstelle an der Leonrodstraße fest. Ihm drohen mehrere Jahre Haft. Sieben Verhandlungstage hat das Landgericht in dem Mordprozess angesetzt.

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