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So soll der Arnulfsteg aussehen. Die Fuß- und Radwegbrücke über die Stammstrecke soll 26 Millionen kosten.

Millionenprojekt beschlossen

Perfekt: Der Arnulfsteg wird gebaut

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Die Zukunft des Arnulfstegs war ungewiss. Das Projekt wurde verschoben, obwohl Anfang des Jahres schon mit dem Bau begonnen werden sollte. Nun gibt es eine Wende.    

München - Die Fuß- und Radwegbrücke Arnulfsteg wird errichtet. SPD und CSU haben sich am Montag nun doch darauf verständigt, den 242 Meter langen gläsernen Steg zwischen Arnulfpark und Schwanthalerhöhe zu bauen

„Der Arnulfsteg ist ein wichtiges Projekt: Er wird deutliche Verbesserungen für Fußgänger und den Radverkehr als eine wichtige Nord-Süd-Verbindung bringen“, sagt SPD-Chef Alexander Reissl.

Ein Strich in der Stadtlandschaft: Ein Steg über die Gleise könnte die Arnulfstraße mit der Schwanthalerhöhe verbinden.

Wie hoch sind die Baukosten für den Arnulfsteg?

Zuletzt hatte es einen Dissens gegeben, die Genossen befürworteten den Bau, die CSU wollte Alternativen prüfen, etwa einen Ausbau des Radstreifens auf der Donnersberger Brücke. Hintergrund waren die um etwa acht Millionen Euro gestiegenen Kosten.

Hinzu kommen enge Abstimmungen mit der Deutschen Bahn, die der Stadt ein enges Zeitfenster für notwendige Streckensperrungen gibt. „Dieser hohe, freiwillige Kostenblock sowie die Kostensteigerung müssen im Haushalt darstellbar sein“, sagt CSU-Finanzexperte Hans Theiss. Nun wird auch die Union am Mittwoch im Plenum zustimmen. „Wir sind zu dem Schluss gekommen, dass andere Lösungen nicht zum gleichen Effekt führen würden.“ CSU-Vize Kristina Frank ergänzt: „Der Querungsbau passt sehr gut in unser Ausbaukonzept, denn die Brücke soll Teil des Fahrradschnellwege-Netzes werden. Indem wir ein attraktives Wegenetz anbieten, wird das Fahrrad zur echten Mobilitätsalternative.“

Schon im Frühjahr war die Kostenexplosion ein Thema: So teuer könnte der neue Arnulfsteg werden

Die besten und wichtigsten Geschichten aus diesem Teil Münchens posten wir auch auf der Facebookseite „Westend – mein Viertel“.

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