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Begeisterte seine Gäste so sehr, dass sie ihm auf der Schwanthalerhöhe zu einem eigenen Dönerladen verhalfen: Ali Turgut ist nun überraschend gestorben.

„Es ist eine unfassbare Tragödie für uns alle“

Döner-Legende überraschend gestorben: Trauer um Onkel Ali

Erst im Juli hatte Ali Turgut auf der Schwanthalerhöhe einen neuen Dönerladen eröffnet. Nun ist er im Alter von 44 Jahren überraschend gestorben. „Es ist eine unfassbare Tragödie für uns alle“, sagt ein enger Freund des Verstorbenen.

München - Der Schock sitzt bei seinen Mitarbeitern, Freunden und Gästen tief: Vergangenen Mittwoch ist „Onkel Ali“ völlig unerwartet verstorben – im Alter von 44 Jahren. Ali Turgut, wie er mit richtigem Namen hieß, hatte seit Juli mit seinem neu eröffneten Dönerladen auf der Schwanthalerhöhe am Alten Messeplatz Furore gemacht. Stammgäste hatten dem Gastronom, der zuvor nur als Mitarbeiter in verschiedenen Lokalen tätig war, im Juli zu einer eigenen Dönerbude am Alten Messeplatz verholfen. Das Geschäft boomte, Alis Laden ist weit über die Grenzen des Westends hinaus bekannt.

Hubert Honold, einer der Unterstützer und engen Freunde des Verstorbenen, war noch am Tag vor Alis Tod in der Dönerbude zum Essen verabredet. „Er war das blühende Leben, hat Witze gemacht – wie immer.“ Tags drauf erreichte Honold die schreckliche Nachricht: Ali sei überraschend ins Krankenhaus gekommen. Kurz darauf erfuhr der Freund, wie schlecht es stand: „Er wurde sofort operiert, weil seine Aorta gerissen war.“ Doch die Ärzte konnten nichts mehr für ihn tun: Ali Turgut starb vier Monate nach Eröffnung seines Lokals. „Es ist eine unfassbare Tragödie für uns alle“, sagt Honold. „Aber wir führen den Laden weiter – Ali hätte das gewollt.“

Am Sonntag, 12. November, findet um 19 Uhr am Alten Messeplatz 4 eine öffentliche Gedenkfeier für Ali statt.

Daniela Schmitt

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