Donnersbergerbrücke

Rollerfahrer mit Luftdruckwaffe beschossen

München - Riesen-Glück hatte ein Rollerfahrer am Mittwoch auf der Donnersbergerbrücke. Obwohl ihn die Kugel einer Luftdruckwaffe am Kopf traf, blieb der 51-Jährige unverletzt.

Kurz vor dem Abgang zur S-Bahnhaltestelle Donnersbergerbrücke hatte der Rollerfahrer auf der Fahrt in Richtung Norden gegen 10.15 Uhr einen Schlag auf seine Sonnenbrille verspürt. Der 51-Jährige stellte fest, dass das rechte Glas gebrochen war. Er vermutete zunächst einen Steinschlag als Ursache und fuhr weiter zur Arbeit. 

Dort angekommen, entdeckte er in seinem Helm ein Projektil, wie es von Luftdruckwaffen verschossen wird - also aus einem Luftgewehr oder einer Luftpistole. Der 51-Jährige blieb zum Glück unverletzt. Ohne seine Sonnenbrille hätte das Geschoss wohl genau sein rechtes Auge getroffen. Möglicherweise kam der Schuss von der Gegenfahrbahn aus einem dort fahrenden Fahrzeug. 

Polizei sucht Zeugen

Die Polizei bittet eventuelle Zeugen der Tat um Hinweise. Sie können sich an das Polizeipräsidium München, Kommissariat 13, Telefonnummer 089/2910-0, oder an jede andere Polizeidienststelle wenden.

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Stellwerkstörung behoben - S2 verkehrt wieder normal
Zahlreiche Pendler sind Tag für Tag auf den S-Bahn-Verkehr in und um München angewiesen. Doch immer wieder kommt es zu Störungen, Streckensperrungen und Ausfällen. In …
Stellwerkstörung behoben - S2 verkehrt wieder normal
München wird digitaler: Intelligente Lichtmasten und Smart-City-App
Laut Bürgermeister Josef Schmid steht München vor einem entscheidenden Jahr - in der Digitalisierung. Nun hat der CSU-Politiker die Pläne vorgestellt.
München wird digitaler: Intelligente Lichtmasten und Smart-City-App
Nach Kultfabrik-Aus: Jetzt hat auch der letzte Club in den Optimolwerken geschlossen
Der legendäre Kunstpark hinter dem Ostbahnhof ist endgültig Geschichte. Mit dem Optimol hat auch der letzte Club auf dem Nightlife-Areal seine Pforten geschlossen.
Nach Kultfabrik-Aus: Jetzt hat auch der letzte Club in den Optimolwerken geschlossen
RTL erhebt schwere Vorwürfe gegen BRK: Angeblich schockierende Methoden aufgedeckt
RTL-Reporterin Corinna Sticksel schleuste sich in ein Fundraising-Unternehmen ein, das Spenden für das BRK sammelt. Und deckte dort schockierende Methoden auf. 
RTL erhebt schwere Vorwürfe gegen BRK: Angeblich schockierende Methoden aufgedeckt

Kommentare