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Polizisten beobachten das Geschehen an der Hackerbrücke.

Staatsanwalt muss einschreiten

Schlag ins Gesicht und Beleidigungen: Mann rastet an Hackerbrücke aus

Ein Mann ist am Bahnsteig der Hackerbrücke ausgerastet und hat einem Bahnmitarbeiter ins Gesicht geschlagen. Sogar die Staatsanwaltschaft musste ein Wörtchen mitreden.

München - Gegen 1.45 Uhr am Samstagmorgen befanden sich ein 37-jähriger Deutscher und seine 34-jährige, ebenfalls deutsche Begleiterin am Bahnsteig der Hackerbrücke. Die Begleiterin stieg in eine S-Bahn und sah sich dort den angebrachten Streckenplan an. Als sich die Türen der S-Bahn schlossen, schob der 37-Jährige zwei von ihm mitgeführte Regenschirme dazwischen, um die Schließung zu verhindern, und zu seiner Begleiterin zu gelangen. 

Eine Streife der Deutsche Bahn Sicherheit (DBS) bemerkte die Situation und begab sich zu dem Pärchen. Als der Reisende, der wie seine Begleiterin einen Wohnsitz in den USA hat, die Sicherheitsmitarbeiter beleidigte, sollte er von der Fahrt ausgeschlossen werden.

Mann schlägt Bahnmitarbeiter ins Gesicht

Nachdem er die S-Bahn nicht verlassen wollte und mit derben Worten die Beleidigungen fortsetzte, erfassten die Sicherheitsmitarbeiter seinen Arm, um ihn aus der S-Bahn zu schieben. Daraufhin schlug der Mann aus Boston einem der DBS-Mitarbeiter mit der Hand ins Gesicht. Beim Festhalten am Bahnsteig wehrte er sich weiter heftig bis zum Eintreffen einer Streife der Bundespolizei. Auch gegenüber den Beamten verhielt sich der augenscheinlich stark alkoholisierte "Wahl-Amerikaner" aggressiv. 

Er verweigerte einen Atemalkoholtest, wollte keinen Zustellungsbevollmächtigten benennen und auch keinesfalls eine Sicherheitsleistung bezahlen. Aufgrund seines aggressiven und unkooperativen Verhaltens wurde von der Staatsanwaltschaft eine Blutentnahme angeordnet. Gegen den 37-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung und Körperverletzung eingeleitet.

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