Am Heimeranplatz

Jugendliche sorgen für Polizeieinsatz in Bahntunnel

München - Sie wollten sich Graffitis an der Bahnstrecke ansehen - und brachten sich damit in Lebensgefahr: Die Bundespolizei hat in der Silvesternacht Jugendliche in einem Bahntunnel aufgegriffen.

In der Silvesternacht haben drei Jugendliche für einen Polizeieinsatz in einem Münchner Bahntunnel sowie Verspätungen im Bahnverkehr gesorgt. Wie die Bundespolizei am Mittwoch mitteilte, entdeckten Zugführer die beiden Jungen, 13 und 14 Jahre alt, sowie das 13-jährige Mädchen auf dem Gleis. Daraufhin suchten Beamte der Bundespolizei einen Bahntunnel in der Nähe der Münchner S-Bahn-Haltestelle Heimeranplatz ab, das Bahngleis wurde für die Dauer der Suche gesperrt. Als die Polizei die Jugendlichen fand und unbeschadet aus dem Tunnel brachte, gaben die Teenager an, sie hätten sich Graffitis ansehen wollen.

Die Polizei lieferte die Jugendlichen bei ihren Eltern ab. Alle drei erwartet eine Anzweige wegen unbefugten Aufenthaltes im Gleisbereich. Auch die Eltern haben der Polizei zufolge mit Konsequenzen wegen der von ihren Kindern verursachten Verzögerungen im Bahnverkehr zu rechnen. Die Bundespolizei warnt davor, die Gleisanlagen zu betreten.

Eine 16-Jährige stellte sich mit Hilfe ihrer Mutter der Polizei in Nürnberg. Sie wurde vier Monate per Haftbefehl gesucht - sie war wegen Körperverletzung verurteilt.

dpa

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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