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Am S-Bahnhof Hackerbrücke

Arme und Bein verloren! Polizei: So geht es dem Dachauer

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    Marcel Görmann
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Zu einem grauenhaften Unfall kam es am Samstag am S-Bahnhof Hackerbrücke. Ein betrunkener 24-Jähriger stürzte ins Gleis und wurde von zwei S-Bahnen überrollt. Der Mann überlebte verstümmelt!

Update 15.55 Uhr: Noch liegt der 24-Jährige nach dem grauenhaften Unfall am S-Bahnhof Hackerbrücke im künstlichen Koma. Gegenüber unserer Redaktion teilte Wolfgang Hauner von der Bundespolizei München mit, dass der Verletzte noch längere Zeit in diesem Komazustand verbleiben muss. In diesem Zustand soll sich sein Körper zunächst regenerieren. Er schwebe derzeit nicht in einer akuten Lebensgefahr, jedoch bestehe bei solchen schweren Verletzungen immer ein Risiko, wenn die Patienten aus dem Koma zurückgeholt werden. Man müsse dann beobachten, wie der Körper des Dachauers reagieren wird, wenn er wieder wach ist. Wie bereits berichtet, verlor der Dachauer bei dem Unfall beide Arme und ein Bein. 

Die Polizei konnte derweil ermitteln, dass der 24-Jährige vor dem Unglück auf einer privaten Weihnachtsfeier war. Sturzbetrunken trat er am frühen Morgen den Heimweg an. Mit etwa 1,8 Promille torkelte er dann gegen 4 Uhr morgens ins Gleis. 

Da die Aufnahmen der Videokameras an der S-Bahnhaltestelle Hackerbrücke den Unfall eindeutig dokumentierten, sei die polizeiliche Arbeit abgeschlossen, so der Sprecher der Bundespolizei. Es handelt sich um einen Unfall ohne Fremdverschulden. 

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Mann noch ansprechbar - geschockte Zeugen

München - Grauenhafte Folgen hatte ein Vollrausch für einen 24-jährigen aus Dachau. In der Nacht zu Samstag stürzte er am S-Bahnhof Hackerbrücke mit 1,8 Promille kopfüber ins Gleis. Kurz darauf wurde er von zwei aufeinanderfolgenden Flughafen-S-Bahnen überrollt – und verlor dabei ein Bein sowie beide Arme.

Die Video-Kamera filmte mit, wie der 24-jährige um vier Uhr früh die Treppe hinuntertorkelte und immer weiter an die Bahnsteigkante geriet, über die er schließlich abstürzte. Unglücklicherweise war niemand am Bahnsteig, der ihm hätte helfen können. Kurz darauf kamen die beiden S-Bahnen. Beide Lokführer sagten nach Informationen der Bundespolizei später aus, dass sie den Mann im Gleis nicht gesehen hatten. Eine dritte S-Bahn mit 150 Reisenden an Bord wurde rechtzeitig gestoppt und evakuiert. In der Zwischenzeit nämlich hatten zwei Zeugen den grausam verstümmelten Mann entdeckt und den Notruf betätigt. 

Unglaublich: Der 24-jährige war im absoluten Schockzustand sogar noch ansprechbar und relativ stabil. In der Klinik wurde er sofort ins künstliche Koma gelegt. Die ebenfalls geschockten Zeugen wurden vom Kriseninterventionsteam betreut.

dop

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