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So soll das „Forum“ aussehen – von der Schwanthalerstraße aus betrachtet.

Mieter stehen fest

Neues Einkaufszentrum: Diese Läden ziehen ins Forum Schwanthalerhöhe

Bis die ersten Geschäfte im „Forum Schwanthalerhöhe“ eröffnen, wird es zwar noch ein Jahr dauern. Doch schon jetzt steht fest, wer dort einziehen soll.

München - Supermärkte, Optiker, Kleidungsgeschäfte, Restaurants – das Einkaufszentrum soll den Bedarf des Viertels voll abdecken. Aktuell ist die Fläche, wo früher unter anderem das Möbelhaus XXXLutz stand, aber noch Baustelle. Die Bayerische Hausbau und die Hanseatische Betreuungs- und Beteiligungsgesellschaft (HBB) renovieren die Gebäude seit November.

Die beiden Projekte laufen unabhängig voneinander, doch wenn die Arbeiten beendet sind, sollen sie sich nach außen als ein großes Einkaufszentrum darstellen. Das 5000 Quadratmeter große Nahversorgungszentrum der Bayerischen Hausbau soll im Frühjahr 2018 eröffnen. Auf dem Grundstück Schwanthalerstraße 111 sind ein Edeka-Markt, eine Vollcorner-Filiale, eine Apotheke sowie eine „L’Osteria“ geplant. Alle Flächen des Zentrums sind bereits vermietet. 

Im Herbst soll dann direkt nebenan auf rund 25.000 Quadratmetern das Einkaufsquartier der HBB folgen. Für knapp zwei Drittel der Geschäfte hat die Gesellschaft bereits Mieter gefunden. Bislang steht fest, dass dort der Discounter Lidl, die Drogeriemarkt-Kette DM und der Großmetzger Vinzenzmurr mit Filialen vertreten sein werden. Die HBB hat außerdem Verträge mit der Spielzeugkette Toys R Us, dem Sportgeschäft Decathlon und zwei Optikern geschlossen. Auch Hugendubel hat bereits einen Mietvertrag unterzeichnet.

Darüber hinaus werden unter anderem die Bekleidungsunternehmen H&M, Vero Moda, Jack & Jones und Calzedonia sowie der Sneaker-Laden Sketchers im Forum Filialen eröffnen. Kulinarisch soll das Angebot von Burger King über Bio-Küche bis zum Sushi reichen. Ein Blumengeschäft, ein Friseur und Handyläden runden die Mischung ab.

Die Simulation zeigt den Platz vor dem ehemaligen XXXLutz sowie das Lutz-Gebäude nach dem Umbau.

Alle Geschäfte sollen entlang einer zentralen Einkaufsstraße entstehen. Die Bayerische Hausbau und HBB wollen damit Einkaufswege verkürzen. Die beiden Tiefgaragen unter dem Areal sollen zusammengelegt werden und dann Platz für rund 1000 Autos bieten. Die HBB rechnet derzeit mit Kosten von 220 Millionen Euro. Die Bayerische Hausbau macht zu ihren Investitionen keine Angaben.

Constanze Radnoti

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