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Sie müssen draußen bleiben

Nicht mal die Rolling Stones dürfen in den Münchner Luxus-Club rein

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München ist eine der Lieblingsmetropolen der Rock-Giganten, sie kennen hier viele exklusive Locations. Aber der „Contenance Club“ ist so exklusiv, dass Jagger und Co. keinen Zutritt erhalten.

München - Da dürfte die dienstälteste Rockband der Welt, die Rolling Stones, mit den Augen gerollt haben: Mitten in München gibt es einen geheimen Luxus-Club in einem uralten Bierkeller mit einer pompösen Ausstattung wie bei Königs (tz berichtete)! Perfekte Location! Shuttle-Service, Geheim­eingänge – Wein, Weib, Gesang …

Sofort buchen für die After-Show-Party nach dem Konzert am 12. September im Olympiastadion, lautete der Wunsch der vier Herren. Die Agentur sei nach tz-Informationen über ein Internet-Portal auf den neuen „Contenance Club“ aufmerksam geworden. Es wurde um eine Reservierung für 50 Personen gebeten. Doch: Die Betreiber der Prunk- und Protz-Hallen erteilten den Altstars eine Absage! Das sei leider nicht möglich, hieß es von Seiten des Clubs.

Nur das Feinste vom Feinsten im Nobel-Klub

Das dürften die vier weltbekannten Giganten in fünf Jahrzehnten nicht erlebt haben. Und gerade in einer ihrer europäischen Lieblingsmetropolen. München und die Rolling Stones – sie haben doch eine ganz besondere Beziehung. Die schönen Mädchen aus dem P1, in dem sie in den 80er-Jahren ihr Tanzbein geschwungen haben, wie Münchens berühmteste Diskothek auf der Homepage schreibt.

Oder die Geschichte mit dem Rainer-Langhans-Gschpusi Uschi Obermaier, die Mick Jagger und Keith Richards im Tiffanys in der Leopoldstraße kennen- und lieben gelernt haben. Einer der Gründe, weshalb man die Rolling Stones quasi zu Münchens Ehrenbürgern erkoren hat. Sogar Alben hatten die Rolling Stones in Bogenhausen in Giorgio Moroders Musicland-Studio produzieren lassen. Bayerische Lebensart bekam die Band auch zu spüren, als Prinz Rupert zu Loewenstein, Finanzberater in London, sie Anfang der 70er-Jahre vor einer drohenden Pleite bewahrte.

So viele Münchner Erinnerungen und Partys, wie unter anderem auch 2003 im Nektar. Und ausgerechnet ein Club für Superreiche lässt die Band nicht in die heiligen Hallen rein …

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