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Urteil im Prozess gegen Entführer

Revision wurde verworfen

Urteil gegen Entführer von Bankiers-Ehefrau rechtskräftig

München/Karlsruhe - Es bleibt bei sechs Jahren und zehn Monaten Haft: Am Donnerstag hat der Bundesgerichtshof (BGH) das Urteil gegen den Westend-Entführer bestätigt. Im Juni 2015 hatte der eine Münchner Bankiersfrau entführt und 2,5 Millionen Euro Lösegeld verlangt.

Das Urteil gegen den Entführer einer Münchner Bankiers-Ehefrau ist rechtskräftig. Der Bundesgerichtshof (BGH) bestätigte die Freiheitsstrafe von sechs Jahren und zehn Monaten. Die Revision des Angeklagten gegen das Urteil des Landgerichts München I vom März wegen angeblicher Rechtsfehler wurde verworfen, wie der BGH am Donnerstag in Karlsruhe mitteilte.

Der Mann hatte im Juni 2015 die damals 46 Jahre alte Frau in ihrem Haus in Ottobrunn nahe München gekidnappt und 2,5 Millionen Euro Lösegeld gefordert. Sie konnte sich auf einem Parkplatz losreißen und fliehen. Den Sohn ließ der Täter im Haus der Familie an die Heizung gefesselt zurück. Der Entführer wurde später in Thailand festgenommen.

Das Landgericht sprach den Mann der Freiheitsberaubung, der versuchten schweren räuberischen Erpressung und des erpresserischen Menschenraubs schuldig. Sein Verteidiger hatte eine Freiheitsstrafe von drei Jahren und neun Monaten beantragt.

dpa

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