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So wäre die Aufteilung des Sendlinger Gasteig-Quartiers denkbar: Philharmonie und Stelzengebäude für Black Box und kleinen Saal an der Ecke Schäftlarn-/ Brudermühlstraße könnten in Holzmodulbauweise entstehen.

Wegen Renovierung

Ausweichquartier für den Gasteig: „Das ist ein Glücksfall“

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Der Gasteig-Aufsichtsrat votiert für das Gelände an der Hans-Preißinger-Straße als Ausweichquartier während der Sanierung des Kulturzentrums.

München - Der Gasteig ist seinem Ausweichstandort einen wichtigen Schritt nähergekommen: Der Aufsichtsrat des Kulturzentrums votierte gestern für das Stadtwerke-Areal am Heizkraftwerk Süd als Ausweichquartier während der Generalsanierung. Voraussichtlich noch heuer wird nun der Stadtrat über das Gelände an der Hans-Preißinger-Straße entscheiden, seine Zustimmung gilt als Formsache. Im Kulturzentrum geht man bislang davon aus, dass der Betrieb im Stammhaus mit der Sommerpause 2020 endet.

„Das Areal ist ein Glücksfall und erfüllt ganz viele Kriterien“, freut sich Gasteig-Chef Max Wagner. Es sei zentral gelegen und gut erreichbar. So ist etwa die U-Bahnstation Brudermühlstraße in der Nähe. „Vor allem aber kann dort die einzigartige Mischung erhalten werden, die den Gasteig ausmacht“, sagt Wagner. Auch Bürgermeister Josef Schmid, Aufsichtsratsvorsitzender der Gasteig-GmbH, begrüßt die Entscheidung, da das Areal die „einmalige Chance“ biete, die „für die Stadtgesellschaft so wichtigen Einrichtungen des Gasteig an einem Ort unterzubringen“. Zugleich versprach der CSU-Politiker, „den Dialog mit den derzeitigen Zwischenmietern“ fortzusetzen.

Lesen Sie auch: Ausweichquartier für den Gasteig - Sendlinger sind uneins über die Pläne

Die Experten empfehlen nicht nur einen Konzertsaal

Dem Votum des Aufsichtsrats ging die Präsentation einer Machbarkeitsstudie von Architekten, Stadtplanern, Akustikern und Statikern voraus. Die Experten empfehlen, nicht nur den Konzertsaal für die Philharmoniker, sondern auch Stadtbibliothek, Volks- sowie Musikhochschule auf dem Areal unterzubringen. Die „Ersatz-Philharmonie“ könnte in Holzmodulbauweise als „Zwillingsbau“ neben der ehemaligen, denkmalgeschützten Trafo-Lagerhalle entstehen. In dieser, dem „Forum Gasteig“, sollen Foyer, Kartenverkauf und Garderoben für alle Nutzer untergebracht werden. Ein kleiner Saal und die Black Box könnten ebenfalls in einem Holzneubau unterkommen – möglicherweise auf Stelzen, um Parkplätze zu ermöglichen. Mit den bereits bestehenden Gebäuden wäre es so möglich, gut 95 Prozent der von den Gasteig-Mietern benötigten Fläche auf dem Areal auszuweisen, rechnet die Studie vor. Was dann noch fehlt, könnte am Candidplatz unterkommen, der ebenfalls als Interimsstandort diskutiert wurde.

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