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Die Großmarkthalle soll neu gebaut werden. Das soll ein Investor machen.

Initiative will neue Gespräche

Großmarkthalle: Händler kritisieren Neubau-Pläne der Stadt

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An sich waren die Pläne der Stadt für den Bau einer neuen Großmarkthalle schon beschlossen. Nun wehrt sich eine Initiative genau dagegen. Es gibt Zweifel an der Realisierbarkeit.

München - Das Thema Großmarkthalle scheint noch nicht vom Tisch. Die Standortinitiative kritisiert jetzt den Beschluss des Stadtrates. Sie will zudem weitere Gespräche mit der Stadt für die Planung des Neubaus anstoßen.

Wie berichtet hatte der Stadtrat vor der Sommerpause mehrheitlich dafür votiert, den Neubau des Sendlinger Großmarktes an einen Investor zu vergeben. Damit stimmte das Gremium gegen den Plan von Kommunalreferent Axel Markwardt (SPD). Der wollte den Hallen-Neubau in städtischer Hand wissen. Offenbar wäre das auch der Standortinitiative recht. Viele Händler vor Ort hegten nämlich Zweifel an der Realisierbarkeit des Investorenmodells sowie überhaupt an der Ernsthaftigkeit des politischen Beschlusses.

„Es ist doch nur eine Frage der Zeit, bis die Standortdiskussion erneut zur Debatte steht“, sagt Initiativen-Sprecher Oliver Rob. Denn es sei nicht realistisch, einen Neubau innerhalb der kommenden vier Jahre bis 2021 zu planen und umzusetzen. Daher sollen nun neue Gespräche mit dem Referat stattfinden. Initiativen-Mitglied Andreas Buchner sagt: „Das halten wir jetzt für wichtig, um den Nutzerbedarf zu optimieren und um konstruktive Lösungen und Optionen aufzuzeigen.“

Die besten und wichtigsten Geschichten aus diesem Teil Münchens posten wir auch auf der Facebookseite „Sendling – mein Viertel“.

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