Lebenslänglich wegen Polizistenmords für Reichsbürger

Lebenslänglich wegen Polizistenmords für Reichsbürger

Nun wurde er selbst angezeigt

Kellner täuscht Raubüberfall vor

München - Ein Mann habe ihn mit einer Waffe bedroht, sein Portemonnaie gefordert und ihm 800 Euro gestohlen - diese Straftat meldete ein Kellner der Polizei. Eine Lüge. Nun wurde er selbst angezeigt. 

Wie die Polizei mitteilt, ging der 38-jährige Kellner am Dienstag, 3. Dezember,  gegen 10.50 Uhr zur Polizeiinspektion in Sendling. Er wollte einen bewaffneten Raubüberfall anzeigen. Den Beamten erzählte er, er sei am Montag zuvor von einem Unbekannten mit einer Schusswaffe bedroht worden. Der Räuber habe ihn aufgefordert, seinen Geldbeutel herauszugeben. Dann sei der Täter mit dem Inhalt in Höhe von 800 Euro geflohen.

Geldbeutel schlichtweg verloren

Wie die Beamten mitteilen, wurde der 38-Jährige von der Kriminalpolizei anschließend genauer zum Ablauf und den Umständen der Tat befragt. Im Laufe der Vernehmung gab er zu, den Überfall nur erfunden zu haben. Den Geldbeutel habe er einfach verloren. 

Nun wurde der Kellner selbst angezeigt. Grund ist der Polizei zufolge die Vortäuschung einer Straftat.

rm

Rubriklistenbild: © dpa

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