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Radfahrer müssen in der Unterführung an der Lindwurmstraße absteigen.

Mehrheit im Bezirksausschuss

Lindwurmstraße: Radspur gefordert

Auch stadteinwärts sollen die Radler in der Lindwurm-Unterführung auf der Straße fahren, findet der zuständige Bezirksausschuss Ludwigs-/Isarvorstadt (BA 2) mehrheitlich.

München - Radfahrer auf der Straße in der Lindwurm-Unterführung bedeutet allerdings, für den Autoverkehr bliebe nur noch eine Spur in die Innenstadt übrig. Der jetzige Zustand, bei dem sich Fußgänger und Radfahrer einen schmalen Weg teilen, sei unmöglich. „Die Radler müssen absteigen und schieben, weil zu viele Menschen die Unterführung passieren, beispielsweise auch die Besucher des Kreisverwaltungsreferats. Oft werden Fußgänger bedrängt.“, erklärt Stadtrat Paul Bickelbacher (Grüne). Das könne nicht noch für rund zehn Jahre so bleiben, bis hier der Regionalbahnhof Poccistraße mit Brückenneugestaltung entsteht. Während die CSU Auto-Rückstaus bis hoch zum Sendlinger Berg und Schwierigkeiten an der Einmündung Implerstraße befürchtet, schätzt die Mehrheit im BA den Vorteil für die Radfahrer höher als die Belastung für die Autofahrer ein. Nun ist die Stadtverwaltung am Zug.

mm

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