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Das „Beirut Beirut“ muss seine Sendlinger Heimat verlassen.

Kündigung ohne Grund

„Beunruhigend“: Beliebtes Münchner Lokal muss schließen - Verzweifelte Suche nach neuen Räumen

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Traurige Nachricht für Fans des Münchner Restaurants „Beirut Beirut“, bekannt für seine libanesische Küche: Wegen Kündigung muss es schließen. Jetzt sucht der Inhaber neue Räume.

  • Seit 2012 gibt es das libanesische Lokal „Beirut Beirut“ in München-Sendling.
  • Jetzt erhielten die Betreiber die Kündigung.
  • Zum 31. Januar 2020 muss das „Beirut Beirut“ schließen. 

Update vom 18. Dezember 2019: Seit mehr als sieben Jahren ist das Lokal „Beirut Beirut“ in der Valleystraße 28 eine Institution in Untersendling. Nun muss sich Wirt Khudor Lamaa einen neuen Standort für den Imbiss mit libanesischen Spezialitäten suchen. „Wir haben eine Kündigung bekommen“, erklärt er. Demnach ist zum 31. Januar Schluss.

Der Vermieter nannte keinen Grund für die Kündigung. Demnach läuft der Mietvertrag aus, ohne Option auf Verlängerung. Ein Umstand, der Lamaa traurig macht. „Ich habe hier so viel Herz, Leidenschaft und Zeit reingesteckt.“ Zudem sorgt er sich um seine acht Angestellten. Allein ihretwegen braucht es schnell eine Lösung für das beliebte Lokal.

Das „Beirut Beirut“ soll im Viertel bleiben: Schmankerl aus dem Libanon in Sendling

Bislang das „Beirut Beirut“ aber noch nichts Neues gefunden. „Ich würde sehr gern im Viertel bleiben“, sagt Lamaa, der schräg gegenüber an der Valleystraße auch das Lokal „Manouche“ betreibt. Und viele im Viertel wollen, dass das „Beirut Beirut“ bei ihnen bleibt. 

In einem Nachbarschaftsforum im Internet gibt es schon regen Austausch, wer wie helfen könnte. Die große Herausforderung: Lamaa ist auf der Suche nach einem kleinen bis mittelgroßen Landen. Und einem neuen Vermieter, der mit einem orientalischen Imbiss zurechtkommt. Die Spezialität im „Beirut Beirut“ sind Falafel. Und die müssen eben frisch frittiert werden. Die künftigen Vermieter und noch Nachbarn sollten damit kein Problem haben. Sondern Lust auf Schmankerl aus dem Libanon.

„Traurig und beunruhigend“: Beliebtes Münchner Lokal muss schließen - Inhaber fassungslos

Meldung vom 11. Dezember 2019: 

München - Eine echte Hiobsbotschaft für die Gäste des libanesischen Restaurants „Beirut Beirut“ - und für seinen Inhaber Khudor Lamaa: Er muss sein Lokal Anfang 2020 schließen - ihm wurde gekündigt.

Das „Beirut Beirut“ in Sendling: Libanesischer Imbiss im Viertel beliebt

Vor mehr als sieben Jahren hat Khudor Lamaa das „Beirut Beirut“ in München-Sendling eröffnet. Seither wurden die Gäste dort mit selbstgemachten Speisen aus dem  Libanon verwöhnt. Die Rezepte dazu stammen von Lamaas Mutter. Lamaa sagt, er habe in München das Essen seiner Heimat vermisst, berichtet die Süddeutsche Zeitung. Das habe ihn auf die Idee gebracht, ein eigenes Imbiss-Lokal zu eröffnen - die Geburtsstunde des „Beirut Beirut“. 

Plötzliche Kündigung: Schock für beliebtes Lokal in München

Doch nun, nach mehr als sieben Jahren Beliebtheit bei den Gästen, dann der Schock. Khudor Lamaa erhielt aus heiterem Himmel die Kündigung. Warum, weiß er bis heute nicht. Denn eine Begründung, warum sein Pachtvertrag gekündigt wurde, hat er bis heute nicht erhalten. Zum 31. Januar 2020 muss Wirt Lamaa die Räumlichkeiten in der Valleystraße verlassen, teilt er auf Facebook mit. Seine Gäste waren enttäuscht, ein Nutzer bezeichnete die Kündigung als  „traurig und beunruhigend“. 

Video: Münchner Fitness-Legende "Pumping Ercan" muss schließen

München: „Beirut Beirut“-Inhaber gibt sich kämpferisch

Acht Mitarbeiter verlieren mit der Kündigung laut Abendzeitung ihre Stelle, wenn das „Beirut Beirut“ seine Pforten schließen muss. Doch aufgeben will Khudor Lamaa nicht. „Wir wollen nicht sagen: Das war‘s! - denn das war es noch nicht.“ Mit diesen zuversichtlichen Worten macht er seinem Team und den Gästen auf Facebook Hoffnung. Derzeit ist er intensiv auf der Suche nach einem neuen Lokal, das das „Beirut Beirut“ beherbergen könnte.

Erst im September mussten gleich drei  Münchner Kult-Lokal ihre Pfor ten für immer schließen.  An einer Bar im Münchner Univiertel entzündete sich gar ein Rechtsstreit. Nach 23 Jahren ist in der Kultkneipe „Nomiya“ an der Haidhauser Wörthstraße Schluss mit Sushi. Im April läuft der Pachtvertrag aus.

stg

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