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Die zwei Sprayer waren ganz schön unterwegs.

Teenager aus Australien

Polizei schnappt Graffiti-Sprayer auf frischer Tat

Als ein 17-Jähriger einen Laster mit einem „Graffiti-Tag“ verzierte, griffen Beamte der Polizeiinspektion Sendling zu. Im Hostel der Sprayer fanden die Polizisten dann noch weitere Hinweise. 

Polizisten haben am Dienstag um 1 Uhr in der Nähe der Thalkirchner Straße, laut Pressebericht, zwei junge Männer festgenommen.

Zuvor hatten die Beamten drei Personen beobachtet, von denen einer ein „Graffiti-Tag“ an einem Lkw anbrachte. Bei der anschließenden Kontrolle fanden die Polizeibeamten bei zwei der drei Farbspraydosen, „Tag“-Stifte sowie Skizzen von Graffitis. Außerdem hatten zwei Farbe an Händen und an der Kleidung. 

Bei den beiden Graffiti-Sprayern handelt es sich laut Polizei um Australier (17). Die zwei Schüler machen demnach gerade Ferien und sind seit Ende Juni in Deutschland unterwegs.

Das Duo wurden vorläufig festgenommen, da weitere „Graffiti-Tags“ in der Nähe gefunden wurden. Unter anderem hatten die Sprayer auch einen Schriftzug an der Mauer zum Jüdischen Friedhof.

Der Schriftzug ist ohne politischem Inhalt, so die Polizei. Und die Täter hätten auch ohne erkennbare politische Motivation gehandelt. Zudem wären beide australischen Teenager bei der Vernehmung geständig gewesen.

Das fand die Polizei im Hostel-Zimmer der Schüler

Im Hostel-Zimmer der beiden 17-Jährigen fand die Polizei bei der anschließenden Durchsuchung Skizzenbücher. Fotos auf den Handys der beiden Australier lassen zudem auf weitere Tatorte in München schließen. 

Zwei Australier tobten sich mit ihren Dosen aus.

Der Schaden der Sachbeschädigungen in München beläuft sich derzeit auf circa 3.000 Euro. Die Ermittlungen bezüglich weiterer Tatorte in anderen deutschen Großstädten dauern zur Zeit an. Beide wurden nach der Vorführung vom Ermittlungsrichter wieder entlassen.

Bei dem dritten der Gruppe, einem 22-jähriger Australier konnte ein Tatverdacht nach Ermittlungen ausgeräumt werden. 

Die besten und wichtigsten Geschichten aus diesem Teil Münchens posten wir auch auf der Facebookseite „Sendling - mein Viertel“.

ml

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