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Private Investoren ausgestochen: Stadt kauft Siemens-Sportpark

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Von: Sascha Karowski

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OB Dieter Reiter nennt den Kauf des Siemens-Sportparks als „großen Gewinn“. © Marcus Schlaf

Nach einem monatelangen Tauziehen hat schließlich die Stadt München den Zuschlag für den Erwerb des Siemens-Sportpark bekommen. Dabei gab es auch andere Interessenten.

München - Gute Nachrichten für Obersendling: Die Stadt hat den Siemens-Sportpark erworben. Das Geschäft muss noch vom Stadtrat und den Unternehmensgremien abgesegnet werden. Das gilt aber als Formalie. Vorausgegangen war der Transaktion ein monatelanges Tauziehen. Denn nicht nur die Stadt hatte Interesse an dem rund 14 Hektar großen Areal an der Siemensallee. Auch private Investoren hätten sich den brachliegenden Park gerne gesichert. Die Anlage war 1959 vom damaligen Firmenchef Hermann von Siemens als Erholungs- und Betriebssportstätte gestiftet worden. 2011 entschied sich der Konzern, das Gelände abzustoßen, und kündigte den meisten auf dem Areal ansässigen Vereinen. Die Stadt war seitdem engagiert, das Gelände zu erwerben, um es für die Bürger als Naherholungsgebiet zu erhalten.

Daher freut sich Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) nun über den Vollzug. „Auch für die Sportstadt München ist das ein großer Gewinn. Deshalb war es von Anfang an mein Bestreben, diese einmalige Chance zu nutzen und den Park für die Bürger zu sichern. Mein Dank gilt allen Beteiligten, dass es gelungen ist, hier eine Einigung im Sinne der Münchner zu erzielen.“

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