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AmSpielplatz  Regenbogen gibt es Ratten - das Baureferat musste die Anlage schließen.

Dritter Spielplatz in einer Woche

Rattenbefall: Spielplatz am Westpark erneut dicht

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München - Das Baurefereat München musste in einer Woche nun den dritten Spielplatz schließen wegen akutem Rattenbefall. Gibt es eine Plage?

Ratten-Alarm: Am Spielplatz Regenbogen am Westpark sind Nager aufgetaucht. Das Baureferat sperrte das Areal ab! Es ist bereits der dritte Spielplatz, der binnen weniger Wochen von den Schädlingen befallen ist. Mitte Juli waren Ratten an der Luisenstraße nordwestlich der Glyptothek aufgetaucht. Wenige Tage später wurde der Spielplatz auf dem Wiesn-Gelände nahe der Fischer Vroni gesperrt. Ratten-Plage in München? Nein! Es gebe zwar eine Häufung, sagt ein Sprecher des Umweltreferates. „Aber wir haben keine Hinweise auf Hotspots.“ Von einem generellen Problem könne keine Rede sein.

Grund für den Befall am Westpark: „Im Sommer sind mehr Menschen draußen unterwegs, die auch mehr Essensreste zurücklassen“, sagt der Sprecher. Ein Apfelbutzen reiche schon aus – selbst das diene Ratten als Nahrung. „Wir weisen daher darauf hin, Essensreste mitzunehmen oder im Abfalleimer zu entsorgen.“ Die würden regelmäßig geleert.

Die Sperrung der Spielplätze erfolge aus Vorsicht. „Wir wollen nicht, dass Kinder mit den Hinterlassenschaften der Ratten in Kontakt kommen.“ Zur Bekämpfung der Tiere werden nun kleine Boxen mit Giftköder ausgelegt. Der enthält Bitterstoffe, andere Tiere – oder auch Menschen – würden ihn sofort ausspucken. Und zu erreichen sei der Köder ohnehin schwer: „Man kann nicht in die Box reingreifen.“

Wenn die städtischen Kontrolleure feststellen, dass das Gift nicht mehr angetastet wird, wird von einem Ende der Rattenpopulation ausgegangen. Dann werde der Spielplatz wieder freigegeben. Bis dahin können je nach Befall zwischen drei und fünf Wochen vergehen.

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