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Um diese Filiale geht es: Der Rewe an der Alramstraße.

„Wir nehmen ihn zähneknirschend zur Kenntnis“

Dieser Supermarkt muss unter die Erde - Politiker sehen Plan kritisch

Der Rewe an der Alramstraße muss umziehen - und zwar ins Untergeschoss. Das könnte jedoch einige Probleme nach sich ziehen.

München - Ein Supermarkt im Untergrund - laut einem Bauvorbescheid der Lokalbaukommission vom April 2017 ist das in Sendling möglich. Der Plan des damaligen Investors, der Eurytos Wohnbau GmbH: Der Rewe an der Alramstraße soll abgerissen und im Untergeschoss neu gebaut werden, samt Tiefgarage. Über dem Markt ist ein Wohngebäude mit rund 160 Wohnungen vorgesehen. Die Eurytos hat das Grundstück mittlerweile an einen anderen Investor veräußert.

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Das sagt Bezirksausschuss-Mitglied Ernst Dill (SPD). „Wir nehmen den Supermarkt im Untergeschoss zähneknirschend zur Kenntnis.“ Was nicht gehe: die Einfahrt über die Alramstraße - öffentliches Grün würde zweckentfremdet. „Die Grünfläche gehört den Sendlingern!“ Das Problem: Für das Baureferat ist der Grünstreifen Straßenbegleitgrün. Der BA und das Münchner Forum fordern eine Umstufung zu einer „vernünftigen Grünanlage“.

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Damit sich der Neubau einfügt, soll das Projekt der Stadtgestaltungskommission vorgestellt werden. Dill hofft, dass das Gremium das beantragte Flachdach durchfallen lässt. „Das Sendlinger Unterfeld ist in dem Bereich durchweg von Satteldächern geprägt.“

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