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Feuerwehr und Rettungsdienst als Geburtshelfer

Unfreiwillige Hausgeburt: Valentin wollte nicht warten

München - Seine Eltern schafften es nicht mehr in die Klinik: Weil der kleine Valentin es plötzlich besonders eilig hatte, rief sein werdender Vater aus Sendling Donnerstagnacht den Notruf. Rettungsdienst und Feuerwehr eilten herbei - und halfen bei der unfreiwilligen Hausgeburt. 

Wie die Feuerwehr berichtet, wurde der Notruf am frühen Donnerstagmorgen gegen 1 Uhr verständigt. Um kurz nach Mitternacht hatten bei einer 31-Jährigen in der Andechser Straße die Wehen eingesetzt. Weil die schon kurz hinter einander folgten, war eine Fahrt in die Klinik für die werdenden Eltern nicht mehr möglich.

Der werdende Vater rief den Notruf und beschrieb dem Disponenten die Situation. Daraufhin wurden der Notarztwagen „Mitte“, der Kindernotarzt und der Rettungswagen mit Transportinkubator der „Hauptfeuerwache“ zur Einsatzadresse in der Andechser Straße geschickt.

Schon um 1.30 Uhr erblickte dann der kleine Valentin das Licht der Welt bzw. das Licht im Schlafzimmer. Der Kleine und die Mutter wurden untersucht und anschließend in eine Klinik transportiert. Alle sind wohlauf und gesund.

In letzter Zeit scheinen es die Münchner Kindl besonders eilig zu haben: Erst am Dienstagabend eilten Rettungsdienst und Feuerwehr zur Geburtshilfe in die Isarvorstadt.

mm/tz

Rubriklistenbild: © dpa

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