Frau bedroht Polizisten mit Axt - Großeinsatz im Landkreis Rosenheim

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Das Großprojekt: Hier ist einer der Pläne für den Neubau der Großmarkthalle.

Antrag für Rückkehr zum ursprünglichen Modus

Wieder Ärger um Großmarkthalle: „Ein politisches Debakel“

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Wie soll die neue Großmarkthalle aussehen? Das zu planen – dafür gab die Stadt 10,6 Millionen Euro aus. Alles für die Katz, schimpfen die Grünen. Weil die Planung ja später einem privaten Investor übertragen wurde. Musste das sein?

„Das ist ein politisches Debakel“, schimpft jedenfalls Herbert Danner von den Grünen. Zur Erinnerung: Der Stadtrat hatte mit den Stimmen von CSU und SPD im Sommer entschieden, den Bau nicht vom Kommunalreferat, sondern von einem privaten Investor durchführen zu lassen. „Das ist auch ein gutes Beispiel dafür, wie man Mitarbeiter demotivieren kann, wenn die jahrelang planen und am Ende setzen CSU und SPD wieder alles auf Null.“ Danner stellte den Antrag für die Rückkehr zu dem ursprünglichen Modus – und erntete Spott. SPD-Chef Alexander Reissl giftete: „Den Grünen ist es offenbar wurscht, was wie viel kostet.“ Denn schließlich habe sich die Mehrheit des Stadtrates wegen der Kosten für die Investoren-Lösung entschieden.

Das Kommunalreferat hatte mit fast 160 Millionen Euro kalkuliert. „Für mich ist neu, dass die Grünen mal einen Sachverhalt nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten betrachten“, so CSU-Vize Kristina Frank. Insgesamt werde die Stadt sparen. Auch mit den bereits ausgebenen Planungskosten. Danners Antrag wurde abgelehnt.

Die besten und wichtigsten Geschichten aus diesem Teil Münchens posten wir auch auf der Facebookseite „Sendling – mein Viertel“.

Sascha Karowski

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