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Wegen Schäden an Bäumen

Lokalpolitiker wollen Slacklines verbieten

Zwischen Bäumen gespannte Balancierseile, sogenannte Slacklines, sollen auf Münchens öffentlichen Grünflächen verboten werden. Das wünscht sich zumindest der Bezirksausschuss Laim.

München - Im Gegenzug solle die Stadt Pfosten aufstellen, an denen Slacklines befestigt werden können, ohne Schäden an den Bäumen anzurichten.

Anette Zöllner (CSU) hatte für das Verbot plädiert. „Die Schäden, die die Nylonseile an der Baumrinde verursachen, sind zu groß“, begründete sie ihren Antrag. Insbesondere im Westpark stünden überwiegend junge Bäume, deren Rinde den Seiltänzern nicht standhielten. „Zu den Folgen gehören Pilzbefall und das Absterben von Wurzelpartien.“ Im schlimmsten Fall leide die Standsicherheit des Baumes. 

„Ein Verbot bringt gar nichts, weil sich kein Mensch daran halten wird“, entgegnete Jutta Hofbauer (Grüne). „Wir brauchen ein positives Konzept.“ Die Slackliner müssten aufgeklärt werden, dass Bäume mit weniger als 30 Zentimeter Umfang unter der Belastung leiden. „Ich bin schlichtweg der Überzeugung, dass man mit Freiwilligkeit in der Sache nicht weiterkommt. Und die Zeit drängt“, widersprach Zöllner. Die Mehrheit des Ausschusses folgte ihr. 

Verbote aussprechen können allerdings nur die Stadt oder der Freistaat, je nachdem, wem die Grünfläche gehört.

gub

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