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Sicherheitskonferenz: Gegner planen Proteste

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Die Sicherheitskonferenz im Bayerischen Hof München ist wieder Gesprächsthema: Mehr als 80 Gruppen versammeln sich im Februar zu Gegenaktionen.
Die Sicherheitskonferenz im Bayerischen Hof München ist wieder Gesprächsthema: Mehr als 80 Gruppen versammeln sich im Februar zu Gegenaktionen. © dpa

München - Die Münchner Sicherheitskonferenz bleibt umstritten: Im Februar versammeln sich Gegner der Veranstaltung zu mehreren Gegenaktionen. Den Protestaufruf unterschrieben mehr als 80 Gruppen.

Die Gegner der Münchner Sicherheitskonferenz sammeln sich für mehrere Gegenaktionen im Februar. Mehr als 80 Initiativen, Gruppen und Organisationen aus Deutschland hätten den Protestaufruf des „Aktionsbündnisses gegen die Nato-Sicherheitskonferenz“ unterzeichnet, sagte Mitorganisator Claus Schreer am Montag in München. „Wir fordern ein Verbot aller Rüstungs- und Kriegswaffenexporte“, sagte Schreer.

Außerdem verlangt das Bündnis den sofortigen Abzug deutscher Truppen aus Afghanistan. „Bei der Siko geht es nicht um einen globalen Dialog oder globale Sicherheit“, sagte Schreer. Stattdessen gehe es bei der Sicherheitskonferenz darum, die Militärstrategie der USA und der EU-Staaten abzustimmen.

Vom 3. bis zum 5. Februar treffen sich wie jedes Jahr Anfang Februar im Bayerischen Hof in München internationale Politiker und Experten, um sicherheitspolitische Fragen zu diskutieren. Auf der Hauptdemonstration am 4. Februar werden der Liedermacher und Schauspieler Konstantin Wecker und die Friedensaktivistin Malalai Joya aus Afghanistan auftreten. Die Organisatoren erwarten rund 5000 Teilnehmer. Schreer kritisierte zudem „hautnahe Polizeipräsenz“ bei Gegenveranstaltungen. „Das provoziert die Teilnehmer“, sagte er.

dpa

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