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SportScheck RUN München

Schmerz lass nach! 25 Startplätze gewinnen

Am 24. Juni ist wieder großer Stadtlauf. Zeit fürs Training. Sonja Geisler ist Laufberaterin bei Sport Scheck. Die Profi-Läuferin kennt die aktuellen Trends rund um den Laufsport. Am angesagtesten ist derzeit eine harte Rolle, die zwar schmerzt – aber den Muskeln enorm hilft.

Jetzt, wenn der Sommer ansteht, finden wieder unzählige Laufwettbewerbe statt, etwa der Münchner „Sport Scheck Run“ am 24. Juni. Er findet heuer bereits zum 40. Mal statt. Und so mancher muss trainieren. Oder sollte es. Laufen gilt zwar als simpler Sport – das ist aber falsch, sagt Sonja Geisler. Ein paar Dinge gilt es durchaus zu beachten.

Denn breitet man die volle Ausrüstung eines Läufers auf einem Esstisch für sechs Personen aus, ist darauf kein Platz mehr. Sonja Geisler hat zwölf Paar Laufschuhe, trainiert bis zu sechs Mal pro Woche und nimmt an etwa zehn Wettkämpfen pro Jahr teil. Sie bringt Klarheit in den Zubehör- Dschungel. Fest steht: Ein Trend hat die Läuferszene in letzter Zeit offenbar überrollt.

Blackroll

Der Siegeszug der harten leichten Walze namens Blackroll fehlt in keinem Fitness- Studio mehr. Und auch die Laufszene nutzt das Utensil ausgiebig. Das sogenannte Faszientraining, also das Kneten des Bindegewebes und der Muskeln mit einer harten Rolle, hat nämlich auch bei diesem Sport enorme Vorteile. „Die Blackroll ist wie ein kleines, mobiles Fitnessstudio“, sagt Geisler, die auch selbst regelmäßig ihre Muskeln mit der magischen Rolle behandelt.

„Derzeit verkauft sich die Duoball-Blackroll besonders gut, täglich!“ Geisler nennt den Duoball liebevoll „Hundeknochen“, weil durchaus eine Ähnlichkeit besteht. Durch die Aussparungen in der Mitte können Läufer vor allem die Achilles-Sehne kneten und auflockern. Denn bei Laufsportlern ist sie laut Geisler besonders stark belastet. Wenn man sie mit der Duoball- Blackroll regelmäßig behandelt, könne das sogar Entzündungen vorbeugen.

„Der große Vorteil der Blackroll ist, dass man schneller regenerieren und Muskelkater vorbeugen kann. Und das Beste daran: Jeder ist Herr der eigenen Schmerzen, kann also die Trainingsintensität beliebig steuern“, sagt Geisler begeistert. Sie empfiehlt das Einsteigerpaket, eine Kombination aus der üblichen Blackroll und der Duoball samt Lehrbuch. Kostenpunkt: 39,95 Euro. „Das Lehrbuch finde ich sehr

Spezial-Sohlen

Worauf die Profi-Läuferin auf keinen Fall mehr verzichten möchte, sind spezielle Einlege- Sohlen. Bei Sport Scheck sind die Modelle des Herstellers Currex besonders beliebt. „Egal, wie teuer oder günstig der Laufschuh ist: Ich finde, sie werten ihn immer auf und machen das Laufen komfortabler und gesünder“, sagt Geisler.

Die High-Tech-Sohlen sorgen für Stabilität, Dämpfung im Fersenbereich, ein gleichmäßiges Abrollen des Fußes, und können angeblich Verletzungen vorbeugen sowie die Ermüdung verzögern. So wird die Fußmuskulatur im Ganzen beansprucht und nicht teilweise. „Wer sich dafür interessiert, sollte aber Zeit mitbringen. Denn es gibt keine Einheits-Sohle für jeden, sondern drei verschiedene Modelle“, sagt Geisler.

Currex setzt auf eine komplexe Formel aus vier verschiedenen Sohle-Typen und drei verschiedenen Beintypen. Hat jemand zum Beispiel einen Senkfuß und dazu O-Beine, passt zu ihm der Sohletyp zwei. „Und das muss man erst einmal herausfinden“, sagt Geisler, die natürlich dabei hilft. Wer sich die Sohlen leisten will, zahlt bei Sport Scheck 39,95 Euro. Manche Kunden stecken sich die Sohle in ihre Freizeitschuhe, weil sie die so angenehm finden“, erzählt Geisler.

Alleskönner-Uhr

Speziell für Sportler entwickelte Smartwatches erobern die Welt der Läufer ebenfalls im Eiltempo. Und die Erwartungen sind groß. Die allerersten Uhren für Laufsportler konnten halbwegs den Puls messen, die Rundenzeiten speichern und vielleicht sogar die gelaufene Distanz. Heutzutage können sie fast alles: Routen berechnen, tracken, das Training steuern, Höhe messen, SMS und andere Kurznachrichten empfangen, GPS nutzen, Musik abspielen, Telefonanrufe anzeigen, den Puls exakt messen...

„Die neue Generation dieser Uhren macht den früheren Brustgurt überflüssig, der den Puls gemessen hat. Uhren wie von den Herstellern Garmin oder Polar werden immer besser. Sie können mittlerweile die Leistungssteigerung eines Läufers exakt berechnen. Das ist für uns besonders wichtig“, sagt Geisler. Es besteht eine große Auswahl. Nicht jeder muss gleich das Top-Produkt kaufen. Einfache Fitness-Tracker sind schon ab 150 Euro zu haben. „Aber wer will, kann bis zu 800 Euro ausgeben“, sagt Geisler.

Kompressions-Socke

Nach wie vor beliebt: Bunte Kompressions-Strümpfe, die einst aus der medizinischen Anwendung im Laufsport angelangt sind. „Man kann sagen, dass sie an der Wade eine ähnliche Wirkung haben, wie die Blackroll. Sie drücken sanft den Muskel zusammen, sorgen so für eine bessere Durchblutung und helfen dabei, abgelagerte Säuren und Gifte abzutransportieren“, sagt Geisler. Immer mehr im Trend: Die Sleeve-Variante, also Kompression ohne Socke von Knöchel bis Knie, die ähnlich aussehen wie Fußballer- Stutzen. Kostenpunkt: etwa 50 Euro.

Sonnenschutz

Unter Läufern entsteht ein neues Bewusstsein für Sonnenschutz. Und damit ist nicht nur irgendeine Sonnencreme mit Schutzfaktor 50 gemeint. „Sie muss vor allem wasserfest sein, man darf sie also nicht einfach herausschwitzen können“, sagt Geisler. Aber noch viel wichtiger seien zwei weitere Gegenstände: „Ich laufe nie ohne Spezialbrille und Mütze. Das sind Produkte, die exakt auf die Bedürfnisse eines Läufers zugeschnitten sind. Da klappert und rutscht nichts, die Mütze ist besonders leicht und trocknet schnell“, erklärt Geisler. Sie empfiehlt Laufbrillen mit polarisierenden Gläsern, die etwa 80 bis 90 Euro kosten.

Einen von 25 Startplätzen gewinnen

Mit etwas Glück können Sie kostenlos am Stadtlauf teilnehmen. Wir verlosen 25 Startplätze. Wenn Sie gewinnen wollen, füllen Sie einfach das Gewinnspiel-Formular aus. Die Gewinner bekommen Codes zugeschickt, mit welchen sie sich online registrieren können.

Das Gewinnspiel ist beendet.
Vielen Dank für Ihr Interesse! Besuchen Sie unsere Seite gerne wieder.

Hüseyin Ince

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