Tausende Münchner protestieren am Max-Joseph-Platz für Toleranz.
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Tausende Münchner protestieren am Max-Joseph-Platz für Toleranz.

Protestmarsch für Toleranz

12.000 Münchner protestieren gegen "Pegida"

München - München macht mobil gegen die "Pegida"-Bewegung. Tausend Münchner protestierten am Montagabend am Max-Joseph-Platz in München gegen das Bündnis und für Toleranz.

Mehrere 1000 Menschen - die Polizei sprach von mindestens 12 000 Teilnehmern - haben am Montagabend in München gegen die antiislamische „Pegida“-Bewegung demonstriert. Zu der Kundgebung auf dem Max-Joseph-Platz direkt vor der Oper hatte ein breites Bündnis aus Parteien, kirchlichen Gruppen, Künstlern und Flüchtlingsorganisationen aufgerufen. Der Münchner Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) sagte: „Diese Demonstration heute Abend zeigt München von seiner besten Seite: Hier stehen tausende Menschen gemeinsam auf gegen Rassismus und Ausgrenzung.“

„Bei uns ist Platz für Menschen verschiedener Hautfarbe, Herkunft oder Muttersprache!“, betonte der SPD-Politiker. „Und: bei uns ist auch Platz für alle Religionen und Gläubige: Für die, die freitags in die Moschee gehen; die, die samstags in die Synagoge gehen; die, die sonntags in die Kirche gehen, aber auch für die, die einfach nur daheim bleiben wollen.“

„Pegida“ steht für „Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“. Das Bündnis, das seit Wochen regelmäßig zu Kundgebungen aufruft, wendet sich unter anderem gegen eine angebliche Überfremdung Deutschlands und will ein schärferes Asylgesetz. Am vergangenen Montag hatten sich trotz bundesweiter Kritik rund 15 000 Menschen an der Demonstration in Dresden beteiligt. Und auch für diesen Montagabend hatte das Bündnis wieder zu einer Kundgebung aufgerufen.

dpa

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