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Ein 14-jähriger Münchner wollte in den "Heiligen Krieg" ziehen - und wurde von den Behörden geschnappt. Doch nun ist er verschwunden. 

Behörden stehen vor einem Rätsel

14-jähriger "Gotteskrieger" aus München unauffindbar

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München - Nachdem die Polizei einen 14-jährigen Münchner an der syrisch-türkischen Grenze stoppen konnte, sollte er eigentlich nach Bayern zurückgeführt werden. Doch nun fehlt von ihm jede Spur. 

Er kam, um in den Dschihad zu ziehen. Doch an der türkisch-syrischen Grenze konnte die Polizei im letzten Moment Schlimmeres verhindern - und stoppte das Vorhaben eines lediglich 14 Jahre alten Münchners. Nochmal gut gegangen, könnte man meinen. Eigentlich. Denn nun ist der Junge verschwunden. Ganze fünf Monate, nachdem er gestoppt werden konnte, fehlt von ihm jede Spur. Die Behörden sind ratlos. "Wir wissen nicht, wo er ist", teilt das Sozialreferat München auf Nachfrage des BR mit. 

Ein zentrales Problem ist laut demBayerischen Rundfunk die fehlende Zusammenarbeit auf internationaler Ebene. Da der 14-Jährige keinen deutschen Pass besitzt, fühle sich offenbar niemand für den Fall verantwortlich. Eigentlich ein Armutszeugnis - hatte der 14-Jährige seinen Lebensmittelpunkt doch eindeutig in München. 

Der Junge suchte im Netz aktiv nach Schleusern 

Um den jungen Münchner doch noch zu finden, werden jetzt alle Register gezogen. Mittlerweile soll deshalb sogar der internationale Sozialdienst eingeschaltet werden. Auch die Mutter hat nach BR-Informationen nun Anwälte eingeschaltet, die vor Ort den Aufenthaltsort des Jungen ermitteln sollen. 

Im Juli diesen Jahres war es dem Jungen gelungen, in die Türkei zu reisen. Doch die deutschen Behörden bekamen von dem Vorhaben Wind - auch weil der Münchner in Facebook aktiv nach Schleusern suchte. In Zusammenarbeit mit den türkischen Behörden gelang es, den Münchner an der Grenze zu stellen. Nun beginnt die Suche wieder von vorne. Das Ende ist offen. Und leider auch selbstverschuldet. 

lp

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