Große Tragödie

15-Jährige im Eisbach ertrunken: Freundinnen blieben verzweifelt zurück 

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Eine 15-Jährige ist bei einem Ausflug mit ihren Freundinnen im Eisbach in München ertrunken. Wie sich die Tragödie ereignete ist noch unklar.

München - München an diesem Montag: Absolutes Sommerwetter mitten im Frühling, keine Wolke am Himmel und über 30 Grad heiß. Was gibt es da Schöneres, als mit dem Radl ans Wasser zu fahren? Das dachte sich auch eine Gruppe von Mädchen aus der Stadt. Sie fuhren an den Eisbach im Englischen Garten, um dort einen schönen Nachmittag zu verbringen. Für eines der Mädchen wurde es aber zu einem Ausflug in den Tod: Eine 15-Jährige ertrank am frühen Abend im Eisbach

Zwischen 17 und 18 Uhr geht eine Meldung bei der Polizei ein, wonach eine 15-Jährige im Wasser verschwunden sei. Großalarm! Binnen kürzester Zeit sind rund 70 Beamte der Münchner Polizei vor Ort, dazu Einsatzkräfte der Feuerwehr und Notarzt-Teams. Es beginnt eine großangelegte Suche nach dem Teenager, zeitweise unter Mithilfe einer Hubschrauberbesatzung. Dazu sind Taucher der Feuerwehr im Wasser. Im Englischen Garten bleiben die Freundinnen verzweifelt zurück – sie hatten auch die Rettungskräfte alarmiert.

Um 19.20 Uhr meldet die Polizei via Twitter, dass in Höhe des Tivoli-Kraftwerks eine „leblose, weibliche Person im Wasser gefunden“ worden sei. Und keine zehn Minuten später ist es traurige Gewissheit: Bei dem Mädchen handelt es sich um die vermisste 15-Jährige. Die Retter konnten nichts mehr für sie tun, sie ist tot, ertrunken.

Als erstes werden die Eltern des Mädchens verständigt, die in ihrem unfassbaren Schmerz die traurige Pflicht haben, noch vor Ort ihr Kind identifizieren zu müssen. Auch die Freundinnen werden noch am Eisbach von einem Kriseninterventionsteam betreut.

Bilder: Rettungskräfte suchen nach vermisster 15-Jähriger

Wollten die Freundinnen ins kühle Nass springen oder am Ufer des Eisbaches im Englischen Garten einfach nur chillen? Die Polizei wird in den nächsten Tagen versuchen, den genauen Ablauf zu rekonstruieren. Bekannt ist immerhin die Stelle, an der das 15-jährige spätere Opfer in den Eisbach gelangte: Sie liegt etwa 150 Meter unterhalb der Surferwelle, ein beliebter Ort für Badegäste. Ob das Mädchen, das wohl in München gewohnt hat, ins Wasser gehüpft, ob sie hineingefallen oder ob sie gar von einem Fremden hineingestoßen worden ist, muss noch geklärt werden. 

Rubriklistenbild: © Jantz

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