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Wohnungen im Münchner Olympiadorf.

Mietpreisbarometer

17,10 Euro pro Quadratmeter im Schnitt: Münchner Mieten am höchsten

Die Mieten in München klettern unaufhaltsam ­weiter. Laut dem Mietpreisbarometer von immowelt.de sind die Preise in der Landeshauptstadt seit 2012 um 35 Prozent gestiegen.

München - Mit einem mittleren Quadratmeterpreis von 17,10 Euro liegt München deutlich vor allen anderen deutschen Städten. Zum Vergleich: In Berlin kostet der Quadratmeter nur 10,40 Euro. Allerdings hat die Bundeshauptstadt den stärksten Anstieg zu verkraften: Um 51 Prozent haben sich dort die Mieten in den vergangenen fünf Jahren verteuert.

Die zweithöchste Steigerung aller Städte hat Augsburg mit plus 38 Prozent. „Dank dem breiten Kulturangebot und attraktiven Jobs in der Hochtechnologie-Branche ist Augsburg immer häufiger eine Alternative zum teuren München“, analysieren die ­Immowelt-Experten. Das zeige sich auch an der ­Einwohnerzahl der schwäbischen Stadt, die voraussichtlich in Kürze die 300.000-Einwohner-Marke knacken werde. Mit Mieten von 9,80 Euro pro Quadratmeter ist Augsburg noch vergleichsweise günstig.

Die geringsten Steigerungen verzeichnen Chemnitz (6 Prozent), ­Siegen (3 Prozent) und Jena (1 Prozent). Die einzige Stadt mit sinkenden Mieten ist Rostock, um vier Prozent sind hier die Mieten in den ­verangenen fünf Jahren ­zurückgegangen. Die niedrigsten Mietpreise gibt es in Chemnitz: mit einem Mittelwert von fünf Euro pro Quadratmer.

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