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Mit verstärktem Einsatz war die Polizei in München zu Silvester auch am Hauptbahnhof präsent.

Silvester-Bilanz

260 Einsätze: So begrüßte die Münchner Polizei 2017

München - Schlägereien, Streitereien, Randalierer oder Hilfe für Betrunkene oder Verletze - die Münchner Polizei war in der Silvesternacht stark gefordert. Die Beamte sprechen in ihrer Bilanz von arbeitsreichen Jahreswechsel.

Gott sei Dank: Die Silvesternacht ist in München ohne Terroralarm und andere Katastrophen über die Bühne gegangen. Dennoch sah die Polizei angesichts rücksichtsloser Feierwütiger vielerorts rot. 320 Einsätze verzeichnete sie in der Landeshauptstadt, das sind etwa zehn Prozent mehr als vor zwei Jahren (2015 ist wegen der Terrorwarnung nicht vergleichbar).

Die Bilanz: Insgesamt waren weit über 500 Beamte in der Stadt unterwegs. Wegen Schlägereien, Streitereien und Randalieren kam es zu 125 Einsätzen. Um betrunkenen oder verletzten Personen zu helfen, rückte die Polizei 36-mal aus, 115-mal wegen Einsätzen im Zusammenhang mit Böllern oder Raketen und wegen Bränden 38-mal. Die Berufsfeuerwehr und die Freiwillige Feuerwehr hatten 190 Einsätze zu bewältigen, deutlich mehr als im Jahr zuvor (144 Einsätze). Die Einsätze reichten von Kleinbränden von Aschentonnen und auf Balkonen bis hin zu Dachstuhlbränden. Auch der Rettungsdienst hatte wieder viel zu tun. So wurde in den 24 Stunden rund um die Silvesternacht der Rettungsdienst 1029 (Vorjahr: 914) Mal tätig.

Brennpunkt Friedensengel

Brennpunkt Friedensengel: Hier feierten 3000 Münchner mit reichlich Alkohol. Eine Person wurde von einer Rakete getroffen und kam mit einer Platzwunde am Kopf ins Krankenhaus. Viel Arbeit gab’s auch im Bereich Marienplatz und Stachus bei 5000 bis 6000 Münchner Partygängern. „Hier gab es mehrere Anzeigen gegen Personen, die gezielt Pyrotechnik gegen andere Personen eingesetzt haben“, berichtet Polizeisprecher Sven Müller. Am Tollwood-Gelände verlief es für die etwa 6000 Gäste recht ruhig, auf der Praterinsel kamen 1500 Münchner zusammen, auf dem Olympiaberg etwa 250.

Hinweise zu Übergriffen auf Frauen, wie sie im vergangenen Jahr etwa in Köln Thema waren, gab es nach ersten Erkenntnissen in allen drei großen bayerischen Städten – München, Nürnberg und Augsburg – nicht.

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