Brüsseler Gericht spricht Islamisten Abdeslam des Mordversuchs schuldig

Brüsseler Gericht spricht Islamisten Abdeslam des Mordversuchs schuldig
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Mann findet 90.000 Euro hinter Steckdose

87 000 Euro hinter Steckdose

Die Geldscheine aus dem Wandversteck: Kriegt er jetzt das ganze Geld?

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Umgerechnet 87 343 Euro hat Oliver Jungtäubl im hinter einer Steckdose gefunden – seitdem kämpft der 50-jährige Elektriker aus Sendling um Finderlohn.

München - 2630,20 Euro stehen ihm laut Gesetz zu. Von dem Geld möchte Jungtäubl mit seinem Sohn Urlaub machen. Doch sein Anwalt Thomas Beimes will „aufs Ganze gehen“, wie er der tz erzählt. Heißt: Möglicherweise bekommt der ehrliche Finder sogar die komplette Summe!

Oliver Jungtäubls Geschichte könnte nicht nur gut ausgehen – der spektakuläre Geldfund könnte für den zweifachen Vater sogar zur Entdeckung seines Lebens werden… Nachdem die tz über den Fall berichtete, deutet sich eine spektakuläre Wende an. Derzeit verwahrt eine Nachlassverwalterin das Geld, das Jungtäubl in der Wohnung einer Krankenschwester bei Reparaturarbeiten gefunden hat. Nachdem die Polizei das Geld dem Fundbüro übergab, schien mit der mittlerweile verstorbenen Vormieterin der Wohnung in Haidhausen auch die rechtmäßige Eigentümerin gefunden. Doch jetzt kommt offenbar alles anders.

87 000 Euro hinter Steckdose

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Die Nachlassverwalterin zur tz: „Die Rechtslage hinsichtlich des Eigentums am Geldfund ist derzeit noch vollkommen ungeklärt.“ Und: „Daher wird derzeit meinerseits geprüft, ob der Geldfund bei der Hinterlegungsstelle des Amtsgerichts München zu hinterlegen ist.“ Im Klartext bedeutet das: Wem das Geld gehörte, ist noch immer unsicher. Eine rechtlich klar festgelegte Frist könnte Oliver Jungtäubl deshalb jetzt um 87 343 Euro reicher machen – oder wenigstens um die Hälfte.

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Anwalt Thomas Beimes erklärt: „Wenn innerhalb eines halben Jahres kein Eigentümer feststeht, hat der Finder Anspruch auf die Fundsache.“ Weil auch die Krankenschwester beim Fund mit dabei war und eine Fundanzeige ausgefüllt hat, müsste sich Jungtäubl das Geld vermutlich teilen – blieben noch immer 43 670 Euro. Jungtäubl ist hin- und hergerissen: „Einerseits konnte ich die letzten Nächte kaum schlafen, andererseits bin ich beruhigt, weil ich weiß, dass mir mein Anwalt zu meinem Recht verhilft.“

Den Fund teilen? „Kein Problem“, sagt der Elektriker. „Das mache ich gerne.“ Mit dem Geld wäre der Urlaub locker drin – und der Rest? „Ich würde für Kinder spenden“, verspricht Jungtäubl. „Und ein VW-Bus muss her. Für spannende Reisen.“ 

Johannes Heininger

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