+
Die Liste, die der Minister nicht will: Am Samstag zu sehen in der Fußgängerzone.

Über 50.000 Unterschriften gesammelt

Ärzte-Protest gegen Tierversuche und Spaenle

München - Rund 51.200 Unterschriften hat der Verein „Ärzte gegen Tierversuche“ gesammelt. Damit wendet sich der Verein gegen neue Tierversuchslabore in München. Wissenschaftsminister Ludwig Spaenle (CSU) hatte sich nach Angaben des Vereins jedoch geweigert, die Listen persönlich entgegenzunehmen.

Darauf machte der Verein am Samstag mit einer Protestaktion in der Fußgängerzone aufmerksam. Dort konnte man die Unterschriften in voller Länge sehen – aufgereiht an einer Schnur. Dem Minister wirft der Verein „Ignoranz gegenüber Bürgeranliegen und dem Wunsch nach einer modernen, tierversuchsfreien Forschung zugunsten kranker Menschen“ vor.

München ist nach Aussage der Ärzte gegen Tierversuche eine der größten Tierversuchshochburgen in Deutschland. Unter dem Vorwand des medizinischen Fortschritts müssten Tiere für Versuche herhalten. Aber die Ergebnisse von Tierversuchen seien aufgrund der Unterschiede zwischen Mensch und Tier nicht übertragbar. Das würden Studien nahelegen.

Der Ärzteverein fordert einen Paradigmenwechsel des Freistaats weg von der Unterstützung tierexperimenteller Forschung hin zu einer tierversuchsfreien Wissenschaft mit Zellkulturen, Organchips und Computersimulationen.  

ans

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

S-Bahn: Verkehrslage auf der S7 normalisiert sich
In unserem News-Ticker informieren wir Sie über Störungen auf Münchens S-Bahn-Linien. 
S-Bahn: Verkehrslage auf der S7 normalisiert sich
Es geht um ein Handyvideo: Bild-Zeitung stellt Strafanzeige gegen Münchner Polizei
Ein Handyvideo im Zusammenhang mit den Messer-Attacken von München schlägt hohe Wellen: Die Bild-Zeitung stellt Strafanzeige gegen die Münchner Polizei.
Es geht um ein Handyvideo: Bild-Zeitung stellt Strafanzeige gegen Münchner Polizei
Trost für die Derby-Niederlage? Polizei lobt die Löwen-Fans
Pyrotechnik im Stadion, aber keine größeren Auseinandersetzungen der Fanlager: Die Polizei kann insgesamt eine positive Bilanz nach dem Stadtderby zwischen TSV 1860 und …
Trost für die Derby-Niederlage? Polizei lobt die Löwen-Fans
Polizei ermittelt gegen Twitter-Nutzer, die gegen Messerangreifer hetzen
Als „Hetzer“ und „Brandstifter“ bezeichnet die Polizei Kommentatoren auf Twitter, die bewusst falsche Informationen über den Messerstecher vom Rosenheimer Platz …
Polizei ermittelt gegen Twitter-Nutzer, die gegen Messerangreifer hetzen

Kommentare