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An dieser Stelle im Skigebiet am Wilden Kaiser passierte der tödliche Unfall. 

Ermittlungen gegen den Skilehrer

Nach Ski-Unfall: Daran ist die kleine Alexandra gestorben

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Die Eltern der kleinen Alexandra haben nun Gewissheit: Nach der Obduktion steht fest, woran das Mädchen bei ihrem Ski-Unfall gestorben ist. 

Söll/München - Die Trauer um den Tod ihres geliebten Kindes wird für die Eltern ein Leben lang unermesslich sein. Aber zumindest die Umstände des schrecklichen Ski-Unfalls der kleinen Alexandra aus München werden nun aufgeklärt.

Wie berichtet, hatte die Sechsjährige am vergangenen Sonntag mit vier weiteren Kindern bei einem Kurs einer Münchner Skischule in der Tiroler Skiwelt Wilder Kaiser teilgenommen, als sie gegen 14 Uhr die Kontrolle über ihre Ski verlor und mit dem Kopf seitlich gegen den Hydranten am Fuß einer Schneekanone prallte und starb. 

Schädelbruch und hoher Blutverlust als Todesursache

Nun liegt das Ergebnis der Obduktion vor: Ein Schädelbruch und hoher Blutverlust wurden als Todesursache festgestellt. Wie die Tiroler Landespolizei gegenüber der tz bestätigt, hat auch ein Sachverständiger sein Urteil über die Sicherung der Piste gefällt: „Die Kanone war ausreichend abgesichert.“ Was nun noch offen ist, ist ein Verfahren gegen die Skilehrer. Die Staatsanwaltschaft ermittelt (routinemäßig) wegen fahrlässiger Tötung.

Walter Eisenmann, Geschäftsführer der Bergbahnen in Söll, hatte bereits am Montag betont, dass wohl einfach tragische Umstände zu dem Unglück geführt hätten. Denn: Wie schwer es für einen Skilehrer ist, einzugreifen, wenn ein Kind die Kontrolle über seine Ski verliert, erklärte Kurt Hoch, Ex-Renndirektor des Internationalen Ski-Verbands und Skisport-Sachverständiger, gegenüber der Tiroler Tageszeitung: „Beschleunigt das Kind in kurzer Distanz sehr schnell, hat man schon nach wenigen Sekunden kaum mehr eine Chance, es einzuholen. Da ist es bei völlig überraschenden Aktionen kaum mehr möglich, helfend einzugreifen, wenn das Kind nicht stürzt.“

ast

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