Große Umfrage von merkur.de und tz.de

Alles, was Sie über die Mieten in München wissen müssen

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München - War das Wohnen in München schon immer so teuer? Was beeinflusst die Höhe meiner Miete? Und wo finde ich die größten Wohnungen? Alle Antworten.

Rund 6700 Münchner haben dazu beigetragen, den wahren Mietspiegel Münchens zu ermitteln: 13,58 Euro Kaltmiete pro Quadratmeter muss man im Schnitt für ein Zuhause in der bayerischen Landeshauptstadt hinblättern. Doch das ist längst nicht alles, was unsere Umfrage ergeben hat. Klicken Sie sich durch die Daten.

Das Münchner Wohnungsmarkt Barometer

Wer das Gefühl hat, in München wird es immer teurer, hat Recht. Gerade bei Neuvermietungen sind die Preise zuletzt stark angestiegen. Wegen der zahlreichen Menschen, die jährlich in die bayerische Landeshauptstadt ziehen, ist bezahlbarer Wohnraum ein rares Gut geworden. Die Nachfrage bestimmt eben das Angebot. Sehen Sie selbst:

In diesem Stadtbezirk wohnen die meisten Singles 

In welchem Stadtbezirk es am teuersten ist und wo die größten Wohnungen liegen, haben wir bereits für Sie aufgelöst. Aber wie groß sind die Haushalte? Die meisten Familien wohnen wohl in Aubing-Lochhausen-Langwied. Hier gibt es nämlich große Wohnungen zu halbwegs bezahlbaren Mietpreisen. Am einsamsten hingegen ist es in der Maxvorstadt - hier scheint Münchens Single-Hochburg zu sein. Gerade Studenten ziehen hier gerne hin.

Die größten Wohnungen gibt es überraschenderweise mitten im Zentrum in der Altstadt-Lehel. Die gute Lage kostet aber: Gleichzeitig ist man hier im teuersten Stadtbezirk. Richtig eng ist es dagegen im Münchner Norden. Die kleinsten Wohnungen finden sich in Milbertshofen-Am Hart. An den Stadtrand zu ziehen, garantiert also nicht automatisch mehr Platz, sondern hat unter anderem auch damit zu tun, zu welcher Zeit die Wohngebäude entstanden sind.

Diesen Einfluss hat der Zustand auf Ihre Wohnung

Überzeugen Sie sich selbst, welchen Einfluss der Zustand Ihrer Wohnung auf Miete, Nebenkosten und Größe hat: Da bei einer Erstvermietung die Mietpreisbremse nicht gilt, ist eine Neubauwohnung ganz schön teuer. Wer also etwas auf den Geldbeutel achten muss, sollte sich lieber nach einer Altbauwohnung umschauen. 

Auch bei den Nebenkosten kann man in Altbauten richtig sparen. Warum das so ist, lesen Sie hier.

Immerhin einen Vorteil haben Neubauwohnungen: Sie sind wesentlich größer. Grund sind unter anderem die Baubestimmungen, da zumindet öffentlich geförderte Wohnungen barrierefrei gebaut werden müssen. Außerdem ist die Nachfrage an größeren Wohnungen hoch.

Dies spiegelt sich auch in der Fläche pro Person wider.

In Neubauten leben im Schnitt mehr Personen. Ergibt Sinn: Gerade Familien brauchen viel Platz - und den finden sie in Neubauwohnungen. 

Diesen Unterschied macht der Vermieter

Vermieter ist nicht gleich Vermieter, egal ob es um die Miete oder die Größe der Wohnungen geht. Die günstigsten Wohnungen bekommt man bei Genossenschaften - aber auch die kleinsten.

Ziel der Genossenschaften ist es, möglichst vielen Menschen günstigen Wohnraum zur Verfügung zu stellen. Um das erreichen zu können, werden eher viele kleinere Wohnungen gebaut. Mehr Platz würde zudem auch mehr kosten.

Alle Artikel zum Wahren Mietspiegel Münchens im Überblick

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