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Benjamin David von den "Urbanauten" am Kulturstrand am Vater-Rhein-Brunnen.

Bürgerversammlung

Kulturstrand: Altstadtbewohner fordern Verbot

München - Die Bürgerversammlung des Bezirks Altstadt-Lehel hat einmal mehr den Stadtrat aufgefordert, den Kulturstrand am Vater-Rhein-Brunnen abzulehnen - und die vergabe an einen anderen Veranstalter.  

Das dreimonatige Fest während der Sommermonate soll nach einem Vorschlag des Kreisverwaltungsreferats (KVR) von 2016 bis 2018 an einen Veranstalter vergeben werden.

Bisheriger Ausrichter waren die Urbanauten. Der Stadtrat hatte die Entscheidung über Vergabe und Standort des Kulturstrandes vor einigen Wochen noch einmal vertagt. Offenbar gibt es noch Klärungsbedarf bei Vergabekriterien und Vergabeturnus.

Standort vom KVR empfohlen

Der vom KVR empfohlene Standort am Vater-Rhein-Brunnen dürfte indes unumstritten sein – trotz der in der Bürgerversammlung geäußerten Bedenken. Eine Bewohnerin des Lehel meinte, die Idee des Kulturstrandes sei anfangs charmant gewesen. Mittlerweile halte sie die Veranstaltung jedoch für kommerziell. Ein anderer Bürger bezeichnete den Kulturstrand sogar als schweren Eingriff in das Landschaftsschutzgebiet Isarauen. Auch Wolfgang Püschel (SPD), stellvertretender Vorsitzender des Bezirksausschusses, kündigte den Widerstand des Stadtteilgremiums an. Es gebe bereits genügend Events dieser Art an der Isar.

Bürger fühlen sich nicht ernst genommen

Im Hinblick auf den geplanten Bau der Tiefgarage am Thomas-Wimmer-Ringzeigte sich ein Bürger vom Verhalten der Stadt bitter enttäuscht: „Wir haben auf unsere Bedenken seit zwei Jahren von der Verwaltung keine Antworten bekommen“, sagte Hans-Joachim Heinke. Er befürchte eine Großbaustelle von 2016 an und danach noch mehr Verkehr am Thomas-Wimmer-Ring, der jetzt schon von „Möchtegern-Rennfahrern“ missbraucht werde.

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Klaus Vick

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