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Die Tatwaffe des Münchner Amok-Schützen David S. 

Vorerst festgesetzt

Amoklauf in München: Zehn Prozesstage gegen Waffenhändler 

Das Oberlandesgericht München hat mitgeteilt, dass vorerst zehn Prozesstage gegen den mutmaßlichen Verkäufer (32) der Amok-Waffe von München festgesetzt werden. Im Raum steht fahrlässige Tötung. 

München - Der Prozess gegen den mutmaßlichen Verkäufer der Waffe für den Münchner Amoklauf soll zunächst bis 19. September dauern. Vom 28. August an sind zehn Verhandlungstage angesetzt, wie das Oberlandesgericht München am Montag mitteilte. Das Gericht kann später allerdings noch weitere Termine festlegen.

Der 32 Jahre alte Mann muss sich wegen fahrlässiger Tötung in neun Fällen und illegalen Waffenhandels verantworten. 

Der Amokschütze David S. hatte die Pistole Glock 17 über das sogenannte Darknet besorgt, einen anonymen Teil des Internets. Dort soll er die Waffe sowie Munition von dem Angeklagten gekauft haben. Am 22. Juli 2016 erschoss David S. damit am Münchner Olympia-Einkaufszentrum neun Menschen und verletzte fünf weitere, ehe er sich selbst tötete.

Besucher legen Blumen am neu geschaffenen Denkmal nieder - der Schmerz ist noch allgegenwärtig. 

Dem mutmaßlichen Waffenhändler wird deshalb auch fahrlässige Körperverletzung in fünf Fällen vorgeworfen. Er war im August 2016 in Marburg im festgenommen worden - zunächst in Zusammenhang mit anderen Waffengeschäften. Die Staatsanwaltschaft legt ihm neben dem Verkauf der Waffe an David S. weitere Verstöße gegen das Waffengesetz sowie gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz zur Last. Er soll auch mit einem großkalibrigen Gewehr gehandelt haben, das als Kriegswaffe gilt.

Erst am Samstag, 22. Juli, hat sich der Amoklauf zum ersten Mal gejährt. In einer bewegenden Feier am OEZ gedachten die Menschen der Opfer

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