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Einen Monat nach Verbrechen am OEZ

Vater des Amokläufers hat Botschaft an Opfer-Familien

München - Der Amoklauf in München liegt einen Monat zurück. Der Vater des Täters Ali David S. hat laut eines Zeitungsberichts eine Botschaft an die Familien der Todesopfer. 

Wie die Bild-Zeitung am Montag berichtet, befindet sich der Vater des Amokläufers mit der Familie in einem Zeugenschutzprogramm an einem geheimen Ort. Der Grund sind Morddrohungen. Allen Opfer-Familien sagt der Vater von Ali David S. dem Bericht zufolge: "Wir weinen mit Ihnen, wir trauern mit Ihnen und wir leiden mit Ihnen. Unser Leid und Schmerz sind unendlich und kaum auszuhalten."

Er verzichtet darauf, den Amoklauf seines Sohnes zu rechtfertigen. Er soll im April 2012 einen Brief an Ali Davids Klassenlehrer geschrieben haben, der der Zeitungsredaktion vorliege. Darin äußert er, sein Kind werde von einer Gruppe "extrem gemobbt", er müsse wie ihr "privater Sklave" Befehle ausführen, er würde geschlagen, wenn er sich widersetze. Außerdem soll der Vater in dem Brief seine Verwunderung zum Ausdruck gebracht haben, wieso weder Lehrer noch Mitschüler etwas dagegen unternommen hätten. Laut Bild hat die Familie nie einen Antwortbrief erhalten.

Das steht in der Krankenakte des Amokläufers

Es wird immer deutlicher, was für ein Mensch der Amoklöufer vom Olympia-Einkaufszentrum war. Seine Krankenakte aus seiner Zeit im Klinikum Harlaching ist aufgetaucht. 

Bilder: Trauer um die Opfer des Amoklaufs in München

Trauerfeier in der Frauenkirche und im Bayerischen Landtag - Bilder

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