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Ein Foto einer Pegida-Demo - wie wird’s an diesem Wochenende?

Alarmstufe Rot

Antifa-Kongress in München: Rechte Proteste - auch Linke machen mobil

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Polizei und Verfassungsschutz sind am Wochenende in Alarmbereitschaft. Grund: Am Rande des Antifa-Kongresses im DGB-Haus an der Schwanthalerstraße haben rechte Aktivisten Proteste angekündigt.

München - Nach Erkenntnissen der Behörden mobilisieren auch linksextremistische Gruppen, darunter gewaltbereite Autonome. Polizei, Verfassungsschutz und das Kreisverwaltungsreferat als Versammlungsbehörde befanden sich in den vergangenen Tagen in ständigem Austausch. Polizeisprecher Florian Hirschauer sagte unserer Zeitung: „Wir sind wachsam und gut vorbereitet.“ Der Antifa-Kongress hat am Freitagnachmittag begonnen und dauert bis Sonntagmittag.

Ort des Antifa-Kongresses: Das DGB-Haus an der Schwanthalerstraße.

Pegida München hat das gesamte Wochenende in der Nähe des Gewerkschaftshauses zu einer Dauerkundgebung aufgerufen. Das Motto der Rechtspopulisten lautet: „DGB und Antifa – eine unheilige Allianz und die Politik spielt dieses schmutzige Spiel mit!!!?“

AfD und Pegida mit Gegen-Demos

In der Vergangenheit hätten sich immer Rechtsextreme an den Demonstrationen beteiligt, sagt Sönke Meußer vom Landesamt für Verfassungsschutz. Es sei damit zu rechnen, dass bei der Demo auch Leute aus diesen Spektrum vor Ort sein werden. Offiziell ist neben Pegida noch eine zweite Demo aus dem rechten Lager angemeldet: Der AfD-Bezirksverband Oberbayern versammelt sich am Samstag zwischen 11 und 13 Uhr vor dem Gebäude an der Schwan thalerstraße 85.

Der Arbeitskreis „Aktiv gegen Rechts“ von Verdi München will unterdessen das DGB-Haus mit einer Dauerkundgebung schützen. Nach Auskunft des Verfassungsschutzes haben aber auch gewaltbereite Autonome zur Teilnahme an dem Kongress aufgerufen.

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