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So sah die Eröffnung des ersten Arket-Stores in London aus.

In der Innenstadt

Besser als H&M? Am Freitag eröffnet der erste Arket-Store in München

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Das Warten hat ein Ende: Der vierstöckige Arket-Store öffnet am 13.10.2017 seinen Kunden die Pforten. Das Besondere daran und was diesen Store von anderen abheben könnte, erfahren Sie hier. 

München - Schon vor einigen Monaten wurde bekannt, dass in München der erste Arket-Store in ganz Deutschland aufmachen wird. Und somit einer der ersten fünf auf der ganzen Welt. Am Freitag, den 13. Oktober 2017 um 12 Uhr ist es soweit: In der Weinstraße 6 kann man dann alles einkaufen, was das Herz begehrt, von Klamotten bis hin zu Keksen. Hinter dem neuen Laden in Münchens Einkaufsstraße steckt das weltweit bekannte schwedische Modeunternehmen H&M - doch im Arket ist alles anders als von H&M gewohnt.

Ein ganz neues Konzept: Edel, zeitlos, nachhaltig

Anders als in den bisherigen H&M-Shops wird bei Arket der Blick weg von den Modetrends gelenkt, die mit der Zeit kommen und gehen. Das Tochter-Label setzt eher auf klassische und zeitlose Essentials jenseits von den aktuellen Laufsteg-Trends, wie Ulrika Bernhardtz, Creative Direktor bei Arket, der Glamour berichtet. Bei der Produktion der Kleidungsstücke und Acessoires will das Unternehmen auf Nachhaltigkeit setzen, die Schnitte und Stoffe sollen edel und zeitlos wirken.

Und das fällt auch bei Betrachtung des Ladendesigns auf: Statt Schaufensterpuppen, die mit den neuesten Trends in den buntesten Farben eingekleidet sind, werden die Klamotten (sogar die Socken) im Arket minimalistisch und nach Farben geordnet. Man kann hier von einem „Archivsystem“ sprechen. Der Kunde soll nicht durch zu viele Eindrücke überfordert werden - deswegen wird bei Arket großen Wert auf Übersichtlichkeit und Platz zum durchatmen gelegt.

Aufgeräumte Optik - so sieht es im Arket-Store aus.

Auch die Preise sind deutlich höher - T-Shirts beispielsweise kosten bei der neuen Modekette zwischen 15 und 80 Euro. Der Preisanstieg lässt sich ganz klar auf die Qualität der Produkte zurückführen: Wer bei Arket einkauft soll sich sicher sein, dass man die Produkte auch viele Jahre tragen kann. So liegen dort Pullover aus Alpaka- oder Merinowolle in den Regalen.

Lieblingsprodukte sollen immer erhältlich sein

Auch bei der Auswahl der Kollektion wird wohl nach dem oben genannten „Archissystem“ gehandelt. Wenn ein Lieblingsstück mal nicht mehr passt, sollen Kunden es jeder Zeit wieder kaufen können. Diese Basics, sogenannte „Archivstücke“, soll es neben den saisonalen Kollektionen also immer im Sortiment geben.

Neben Damen-,Herrn- und Kindermode sowie Acessoires, Schuhen und Homewear des eigenen Labels gibt es auch Produkte fremder Marken. Der General Manager Lars Axelsson erzählt der Vogue: „Fast alle Kleidungsstücke sind von unserer eigenen Marke, doch bei den Accessoires, den Schuhen und der Homewear haben wir uns 47 starke Partner ins Boot geholt, die dieselben Werte teilen wie wir.“ Beispiele für diese genannten Partner sind Nike, Veja und Adidas. 

Ein Platz, an dem man verweilen möchte

Wer dem Trubel der oft überfüllten Einkaufsmeile entfliehen möchte, kann sich nach dem Shopping im Arket sogar noch gemütlich hinsetzen. Nicht wie in anderen Einkaufsläden auf den Hocker in der Umkleidekabine, sondern in das hauseigene Café. Der Vogue zufolge kann man dort „gesunde Salate, Sandwiches und süße Köstlichkeiten aus der modernen nordischen Küche“ essen und sich dazu noch einen Kaffee oder Tee kaufen. Alles vegetarisch und traditionell hergestellt. An Sonnentagen kann man im Münchner Arket-Store sogar auch draußen sitzen.

Das Konzept des Stores ist auf alle Fälle interessant. Am Freitag kann man sich selbst überzeugen, um 12 Uhr eröffnet der Arket-Store in der Weinstraße 6. Schnell sein lohnt sich, denn die Inhaber versprechen: Die ersten 100 Kunden bekommen eine ganz besondere Überraschung. 

Sie können nicht mehr bei H&M bestellen? Dieser heftige Grund könnte dahinter stecken

nb/Video: Glomex

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