Neue Aufgabe für Ex-Bildungsreferenten

Schweppe baut Schulen in Berlin

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Pünktlich zum Schulbeginn eine Personalie: Rainer Schweppe (62), ehemaliger Referent für Bildung und Sport, hat eine neue Aufgabe.

Als externer Berater wird er das Land Berlin dabei unterstützen, Schulen mit pädagogisch sinnvoller Architektur zu bauen. Das Projekt ist befristet bis Januar, Schweppes Hauptarbeitsphase soll im November und Dezember sein. Berlin steht vor einer wohl noch größeren Herausforderung als München: Mehr als 420 000 Schüler gibt es, bis 2024 dürften weitere 86 000 dazukommen. Bis dahin muss viel investiert und gebaut werden. Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) hat bereits diverse Maßnahmen ergriffen. Eine neue Facharbeitsgruppe soll sich mit Raumqualität befassen – unter Schweppes Leitung. Nach der Wahl zum Abgeordnetenhaus am Sonntag soll sich die Fach-AG konstituieren, ihre Empfehlungen sollen Anfang 2017 dem neuen Senat vorgelegt und bald realisiert werden.

Bei einem Kongress sagte Scheeres, Schulräume müssten heute „vielfältige Funktionen als Lern-, Arbeits- und Lebensort“ erfüllen – wegen Ganztagsschule, Inklusion, Heterogenität. Sie zeigte sich froh, Schweppe an Bord zu haben. Der SPD-ler aus Herford leitete eine Amtszeit lang von 2010 bis heuer das Referat für Bildung und Sport. Er entwickelte etwa das Lernhaus-Konzept, bei dem Schüler in kleineren Raumeinheiten lernen. „Ich freue mich, dass Berlin offen ist für diese neuen Entwicklungen“, sagte er unserer Zeitung.

chu

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