+
Fasching und Führerschein: Manchmal passt das nicht zusammen.

747 Autofahrer müssen Führerschein abgeben

München - Für 747 Verkehrsteilnehmer in Stadt und Landkreis München hat die Faschingssaison ein unangenehmes Nachspiel.

Sie müssen ihr Fahrzeug zumindest vorübergehend stehen lassen und auf öffentliche Transportmittel umsteigen. Der Grund: Sie sind unter Alkohol- oder Drogeneinfluss am Steuer erwischt worden.

Insgesamt hat die Münchner Polizei während der Faschingszeit vom 5. Januar bis zum 24. Februar bei Verkehrskontrollen 304 Führerscheine an Ort und Stelle einkassiert. Das macht sie bei besonders schweren Verstößen. Weitere 443 Personen durften ihre Fahrerlaubnis zwar zunächst behalten, müssen aber mit einem Fahrverbot rechnen.

In den 51 Tagen haben die Beamten 65 007 Verkehrsteilnehmer kontrolliert. Dabei stellten sie bei 538 Fahrern Beeinträchtigungen durch Alkohol fest. 51 Mal hatten dies einen Unfall zur Folge. Dabei verletzten sich 21 Personen. Von Alkoholunfällen spricht die Polizei ab einem Wert von 0,3 Promille beim Fahrer.

487 Alkoholfahrten blieben ohne Unfallfolgen. Davon hatten 175 der Kontrollierten über 1,1 Promille. Sie erwartet ein Strafverfahren. Insgesamt führten die Beamten 21 234 Alkoholtests durch. 209 Personen waren unter Drogeneinfluss unterwegs. Das hatte sieben Unfälle zur Folge.

Im Vorjahr überprüfte die Polizei in der Faschingszeit an 30 Tagen bei 44 849 Personen die Fahrtüchtigkeit. Damals waren 648 von einem Fahrverbot betroffen.

leh

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Notstand oder nicht: Stadtrat vertagt den Klimastreit
Wann wird München klimaneutral? Der Stadtrat hat gestern nach turbulenter Sitzung eine Entscheidung vertagt. Im Vorfeld hatte es eine Kundgebung gegeben. Das Direktorium …
Notstand oder nicht: Stadtrat vertagt den Klimastreit
“Kriegsähnliche Zustände“ an Silvester: Polizei und KVR reagieren drastisch - Mega-Geldbußen drohen
Feuerwerksverbot im Zentrum von München: Wer sich den neuen Regeln widersetzt, muss mit empfindlichen Geldbußen rechnen.
“Kriegsähnliche Zustände“ an Silvester: Polizei und KVR reagieren drastisch - Mega-Geldbußen drohen
Spendenaktion: „Wer nichts macht, gibt sich auf“
Vor zehn Jahren hatte Werner Paul*, 79, einen Schlaganfall und konnte von einem Tag auf den anderen nicht mehr sprechen. Mit seinem Ehrgeiz und mit der Unterstützung des …
Spendenaktion: „Wer nichts macht, gibt sich auf“
League of Legends-EM: Zocken in der Oly-Halle
München soll 2021 ein großes E-Sport-Turnier in der Stadt ausrichten. Das schlägt Wirtschaftsreferent Clemens Baumgärtner (CSU) dem Stadtrat vor. Anbieten würde sich …
League of Legends-EM: Zocken in der Oly-Halle

Kommentare